Hinweisschilder

Floridsdorf sagt Müllsündern den Kampf an

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Mehr als 1.640 Mistkübel gibt es in Floridsdorf. Trotzdem landet Abfall immer wieder auf dem Boden. Bezirksvorsteher Georg Papai hat deshalb auf eine neue Bewusstseinskampagne gestartet.
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Weggeworfene Zigarettenstummel, leere Getränkedosen und Verpackungen auf Gehsteigen oder in Grünanlagen sorgen in Floridsdorf immer wieder für Ärger. Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) will dagegen vorgehen und startet eine neue Sauberkeitskampagne. Mit Hinweisschildern im gesamten Bezirk sollen die Bewohner dazu bewegt werden, ihren Mist ordentlich zu entsorgen.

Unter dem Motto "Gemeinsam für ein sauberes Floridsdorf" werden derzeit mehrere Schilder im öffentlichen Raum montiert. Einige davon hat Papai persönlich angebracht. Die Botschaft dahinter ist einfach. Wer seinen Abfall richtig entsorgt, trägt dazu bei, Straßen, Parks und Plätze sauber zu halten.

Mehr als 1.640 Mistkübel im Bezirk

An Entsorgungsmöglichkeiten mangelt es laut Bezirksvorstehung nicht. Mehr als 1.640 öffentliche Mistkübel stehen in Floridsdorf bereit. Dazu sind die Mitarbeiter der MA 48 täglich mit der Straßenreinigung und Müllabfuhr beschäftigt. Trotzdem landet immer wieder Abfall auf dem Boden. "Wenn Müll auf der Straße, in Grünanlagen, auf Plätzen oder neben einem Mistkübel herumliegt, ärgert das die Menschen daher zurecht", betont Papai. Gerade weil die Bewohner stolz auf ihren Bezirk seien, müsse jeder seinen Beitrag zu einem gepflegten Erscheinungsbild leisten.

Besonders problematisch sind achtlos weggeworfene Abfälle in Blumenbeeten. Zwischen den Pflanzen ist die Reinigung für die Mitarbeiter der Wiener Stadtgärten deutlich aufwendiger als auf befestigten Flächen. Deshalb werden einige der neuen Hinweisschilder gezielt in Blumenbeeten aufgestellt.

WasteWatcher kontrollieren Müll-Hotspots

Auch die WasteWatcher der Stadt sind in Floridsdorf unterwegs. Sie kontrollieren in Uniform oder Zivil, ob das Wiener Reinhaltegesetz eingehalten wird, und ahnden Verstöße. Werden Bezirksvorsteher Georg Papai besonders stark verschmutzte Stellen gemeldet, schaltet er die WasteWatcher ein, die dort gezielte Schwerpunktaktionen durchführen. "Wer diese bricht, muss auch die Konsequenzen dafür tragen", stellt Papai klar.

Mit der Kampagne will Papai verhindern, dass neu gestaltete Parks, Plätze und Aufenthaltsbereiche durch herumliegenden Mist an Attraktivität verlieren. Sein Appell richtet sich deshalb an alle, die den öffentlichen Raum nutzen. "Weniger Müll im öffentlichen Raum bedeutet mehr Lebensqualität für alle Floridsdorferinnen und Floridsdorfer", so der Bezirksvorsteher.