Unfassbar

Frau wollte Sohn (5) mit Polster ersticken

© APA/EVA MANHART
Frau war zurechnungsfähig, ist in Untersuchungshaft - und wollte ihren Buben, mit dem sie offenbar nicht zurecht kommt, "nur einschüchtern".
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Klagenfurt. Eine 43-jährige Frau soll Mitte Juli in Kärnten versucht haben, ihren fünfjährigen Sohn mit einem Kopfpolster zu ersticken. Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, bestätigte am Montag auf Anfrage entsprechende regionale Berichte.

Schlimmeres verhinderte zum Glück der Partner der Frau, der rechtzeitig eingeschritten sein soll. Die 43-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft, so die Staatsanwaltschaft.

Zu der Tat war es bereits am 15. Juli gekommen, gegen die Frau wird wegen versuchten Mordes ermittelt. In der Zwischenzeit wurde auch bereits ein psychiatrisches Gutachten eingeholt: Die Expertise durch einen Psychiater ergab, dass die Frau bei der Tat voll zurechnungsfähig war. Kaum zu glauben: Die 43-Jährige gab an, dass sie ihren Sohn nicht töten, sondern lediglich "einschüchtern" habe wollen: "Das ist das Einzige, was sie bisher dazu ausgesagt hat", so Kitz. Wann die Ermittlungen abgeschlossen sind, ist vorerst noch nicht klar.