Der Weltfußball erlebt laut einem Bericht von "The Telegraph" eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Vor einigen Wochen kündigten die UEFA-Nationen einen großen Boykott an, weil FIFA-Boss Gianni Infantino Pläne veröffentlichte, die eine Privatisierung der Weltmeisterschaften vorsehen und dem Weltverband Milliarden an Euro bringen würden.
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Seitdem herrscht zwischen der UEFA und der FIFA Eiszeit, selbst die Möglichkeit, dass der europäische Verband neue Bewerbe einführen will, um den Wegfall einer WM zu kompensieren, machte bereits die Runde.
Weiters begann ein heftiger Wahlkampf, da im März des kommenden Jahres der neue FIFA-Präsident gewählt wird. Infantino strebt die Wiederwahl an und geht vor allem in Afrika, Asien und Südamerika auf Stimmenfang. Die UEFA hingegen sucht weiter nach einem möglichen Gegenkandidaten, um die Ära Infantino zu beenden.
FIFA gibt UEFA Versprechen
Doch plötzlich könnte alles ganz anders sein. Dem Bericht zufolge gibt es am Donnerstag im Vorfeld der Champions-League-Auslosung ein Treffen zwischen Aleksander Ceferin und Spitzenvertretern der nationalen Verbände.
Demnach soll man sich mit dem Weltverband geeinigt haben, dass Infantino zukünftig keine Privatisierungspläne mehr verfolge. Besonders wichtig ist die Einigung, da am 5. September die U20-WM in Polen beginnt, wo der Boykott erstmals greifen hätte sollen.
Nur weil der Boykott vorerst beendet ist, hält die UEFA allerdings fest, dass man weiterhin anstrebt, Infantino als Präsident abzuwählen.