Regiopole

"Gemeindegrenzen und Kastldenken" überwinden

© Potocnik
Die Idee einer "Regionalen Metropole" (REGIOPOLE) von Linz über Enns bis hin nach Wels, die große Entscheidungen gemeinsam trifft und bewerkstelligt, wäre laut Potocnik ein spannender Ansatz.
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"Oberösterreich spielt gerne Champions League", sagt Linz Plus Fraktionsobmann Lorenz Potocnik. "Doch während Regionen international um Betriebe, Talente und Innovation kämpfen, leisten wir uns im Zentralraum noch immer Linz gegen Wels, Stadt gegen Land, Schwarz gegen Rot oder Gemeinde gegen Gemeinde. Dabei sind unsere Mitbewerber längst München, Prag, Utrecht oder andere starke Regionen Europas." Potocnik nutzt den Linzer Champions League-Ausnahmezustand seine Regiopole-Idee erneut vorzubringen: "Oberösterreich startet die ´Regiopole Linz` – von Enns über Linz bis Wels – und erfindet so eine neue innere Landkarte. Mit einem millionenschweren Sonderbudget und einem zeitlich begrenzten Zukunftsprogramm sollen Projekte möglich werden, die heute zwischen Zuständigkeiten und Kastldenken stecken bleiben: Schnellbahnen, grüne Bänder, Betriebsstandorte und Forschungskooperationen, Wohnen oder Radschnellwege."

Für zehn Jahre könnte die 600.000 Einwohner zählende Stadtregion Linz zum Experimentierraum. "Nicht noch mehr Verwaltung – sondern endlich kooperieren und gemeinsam größer denken", schwebt Potocnik vor.