Chilenen-Bande

Gold-Diebe verschickten Beute mit der Post

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Die Täter waren in vier Bundesländern aktiv - ein Salzburger Goldhändler nahm ihnen Diebesgut ohne Prüfung der Herkunft ab, der Rest wurde mit der Post verschickt.
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Eine chilenische Bande erbeutete bei Einbrüchen in Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark Gold und Wertsachen im Wert von mehr als 200.000 Euro : Das Diebesgut schickten die Männer teils per Post in ihre Heimat, teils verkauften sie es in Salzburg und Mailand. Das Trio wurde festgenommen. Ein Goldhändler in Salzburg muss mit Konsequenzen rechnen.

In Mietauto in Graz aufgefallen

Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark hatten seit Ende März 2026 intensive Ermittlungen gegen die drei Männer (31, 33 und 3) geführt. Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle in ihrem italienischen Mietfahrzeug fielen sie schließlich im Grazer Stadtgebiet auf. Nach einer gezielten Observation wurde das Trio kurz vor der geplanten Ausreise in den Süden festgenommen. Die drei, die umfassend geständig sind, befinden sich mittlerweile in U-Haft.

Konsequenzen für Salzburger Juwelier

Im Zuge der Erhebungen geriet auch ein in der Stadt Salzburg ansässiger Goldhändler ins Visier: Gegen ihn wurde wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt. Das gerichtliche Strafverfahren wurde bereits im Zuge einer Diversion erledigt. Da ihm jedoch schwerwiegende Versäumnisse zur Last gelegt werden - darunter der mehrmalige Ankauf von Edelmetallen unter dem Marktwert, ohne Identitätsprüfung und unter Umgehung der gesetzlichen Aufzeichnungspflichten -, erstatteten die Ermittler Anzeigen an die zuständige Gewerbe- sowie die Geldwäschebehörde.