Buchpräsentation
Grosz mit FPÖ und AfD gegen Merz und Stocker
Gerald Grosz hat wieder ein Buch geschrieben. Es ist sein zweites in diesem Jahr. "Ausgemerzt: Das Ende der Scheinkonservativen", heißt das Werk, erschienen im Grazer Stocker Verlag.
Auch interessant
Bei der Buchpräsentation war Grosz nicht alleine: An seiner Seite in Wien der stellvertretende Klubchef der FPÖ im Nationalrat, Norbert Nemeth, und die bayerische AfD-Chefin sowie Stellvertreterin von Tino Chrupalla und Alice Weidel im Bund, Katrin Ebner-Steiner.
Grosz gegen Merz und Co.
Dem Buchtitel nach teilten die drei kräftig aus, gegen den deutschen Kanzler Friedrich Merz, die ÖVP in Österreich, aber auch gegen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Grosz vertritt in seinem Buch nämlich die These, Merz und Co. stünden vor dem politischen Aus. Er hält sie nicht für Konservative, sondern für "Scheinkonservative".
"Flasche leer"
Nemeth meinte: "Scheinkonservative Parteien rücken zunehmend ab, bereits über Generationen, von dem, was sie im Namen führen: Das Christliche, das Volk, die Demokratie. Das wird vor einem hergetragen, aber innen drinnen ist die Flasche leer. Es ist ein Etikettenschwindel!" Und die deutsche AfD-Politikerin Ebner-Steiner lederte gegen Merz: "Schuldenbremse gebrochen, Migrationswende gebrochen, Heizungsgesetz gebrochen, Kernenergie gebrochen, Stromsteuer gebrochen, keine Steuererhöhungen gebrochen."