"Klimaanlage"

Grüne toben: "Regierung versagt bei Hitze-Schutz"

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Grünen-Chefin Gewessler attackiert Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP). Die Belastungen durch Extremwetter seien "hochgradig ungerecht verteilt".
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Die grüne Klubobfrau Leonore Gewessler kritisiert nach den Hitzerekorden in Österreich die Bundesregierung scharf: "Während die Menschen in heißen Häusern und Wohnungen leiden, vergisst die Regierung auf Gegenmaßnahmen zur Erderhitzung. Dabei gibt es nur eine richtige Reaktion auf ständige Hitzerekorde: Kühlung und Klimaschutz."

Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius seien eine Warnung: "Wenn die ÖVP, SPÖ und NEOS nichts tun, erleben wir gerade den kühlsten Sommer unseres restlichen Lebens. Und das wird für viele Menschen in diesem Land nicht nur unangenehm, sondern richtig gefährlich. Selten war so klar wie jetzt: Klimaschutz ist Menschenschutz", klagt Gewessler.

Forderungen an Klimaminister: Klimaanlagen und Kühlung

Grünen-Chefin Gewessler attackiert Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) wegen "seiner Untätigkeit". Sie fordert eine Kühlungs-Offensive für Kinder, Kranke und ältere Menschen.  Schulen, Altersheime etc sollen "so rasch wie möglich mit Kühlung ausgestattet werden".

Sie stellt klar: "Klimaanlagen, Beschattung und Begrünung schaffen Abhilfe." Dafür brauche es einen Regierungs-Plan.

Gewessler spricht auch von einer ungerechten Verteilung der Belastung . Menschen mit geringem Einkommen seien von der extremen Hitze deutlich stärker betroffen: "Wer sich kein Haus am See leisten kann, zahlt drauf. Das ist hochgradig ungerecht – gerade die Superreichen, die unser Klima am meisten ruinieren, flüchten einfach an kühlere Orte. Die Vielen werden mit der Hitze alleine gelassen. Ich bin überzeugt: Es gibt eine bessere Alternative. Wir arbeiten hart, damit wir den Kampf gegen die Klimakrise noch gewinnen", sagt Gewessler.