"Kriegsverbrechen"

"Hamas-Versteher": FPÖ attackiert VdB nach Israel-Sager

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen wirft Israel "Kriegsverbrechen" vor. Die FPÖ übt scharfe Kritik.
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Bundespräsident Alexander Van der Bellen sorgte am Dienstag für einen Eklat. Bei einer Pressekonferenz rund um die UN-Generalversammlung in New York warf er Israel "Verletzungen des Völkerrechts" und "Kriegsverbrechen", beispielsweise wegen erzwungener Absiedlungen von im Westjordanland ansässigen Palästinensern, vor.

Alexander Van der Bellen. © APA/HANS KLAUS TECHT

Damit vollzog VdB im Alleingang eine 180-Grad-Wende der österreichischen Außenpolitik. Die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu begebe sich auf "gefährliches Terrain", so der Bundespräsident. Er hielt aber fest, dass er das Existenzrecht Israels in keiner Weise in Frage stelle.

Vilimsky-Kritik auf "X". © "X"

Prompte Kritik an VdBs Israel-Sager kam von der FPÖ. Der freiheitliche EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky schrieb auf "X": "Nun der nächste Hamas-Versteher! Schande über ihn!"