Geheimer Chat
Enthüllung: Hamilton verrät F1-Interna vor Silverstone
Vor dem Formel-1-Klassiker in Silverstone, der am Sonntag ab 16.00 Uhr stattfindet, gibt es unter den Fahrern heftige Diskussionen. In einer gemeinsamen WhatsApp-Gruppe beschweren sich die Piloten über die Bedingungen auf der Kult-Strecke. Vor allem die Leistungsentfaltung und das Energiemanagement der aktuellen Autos stehen dabei im Fokus der Kritik. Das große Dilemma zeigt sich bereits am heutigen Freitag: Wie die Fahrer mit der Situation auf der Strecke zurechtkommen, wird sich heute im Training um 13.30 Uhr und im Sprint-Quali um 17.30 Uhr zeigen.
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Geheimer Chat der Stars
Ferrari-Star Lewis Hamilton hat auf einer Pressekonferenz Interna aus der gemeinsamen Chatgruppe der Fahrer offengelegt. Dabei wurde deutlich, dass die Stimmung vor dem Rennwochenende in Großbritannien angespannt ist. Hamilton berichtete offen über die Nachrichten der Piloten: "Wir Fahrer haben in unserem Chat alle darüber gesprochen, wie schlecht die Leistungsentfaltung auf dieser Strecke sein wird".
Probleme mit der Batterie
Der Grund für den Frust der Piloten liegt in der Charakteristik der Traditionsstrecke. Silverstone bietet viele schnelle Kurven und sehr lange Passagen, auf denen Vollgas gefahren wird. Da es jedoch nur wenige harte Bremspunkte gibt, können die Batterien der Boliden kaum Energie zurückgewinnen. Hamilton erklärte die technischen Auswirkungen im Detail: "Uns geht die Batterieleistung aus. Es gibt nur wenige Kurven, in denen wir Energie zurückladen können. Deshalb wird der Elektromotor über einen großen Teil der Runde gar nicht arbeiten." Der Brite befürchtet durch diese Bedingungen sogar, dass der Abstand zwischen den einzelnen Autos doppelt so groß werden könnte.
Kritik am aktuellen Motorenkonzept
Auch Max Verstappen schlägt in die gleiche Kerbe und sieht das große Problem für das anstehende Wochenende in der aktuellen Technik der Königsklasse. "Mit der Art und Weise, wie wir heute unsere Leistung erzeugen, passt diese Strecke einfach nicht besonders gut zum aktuellen Motorenkonzept", so der vierfache Weltmeister. Der Niederländer stellt klar, dass sich die Formel 1 durch diese Regeln wieder selbst ausbremst. Statt echtem Vollgas steht für die Piloten nun eine komplizierte Energie-Berechnung im Vordergrund.
Schwieriges Layout für Hybridmotoren
Das Layout der geschichtsträchtigen Strecke verlangt den Fahrern unter diesen Umständen einiges ab. "An vielen Stellen der Runde muss man deshalb deutlich langsamer fahren, weil das Streckenlayout nicht optimal zu den aktuellen Hybridmotoren passt", erklärte Verstappen. Auf anderen Rennstrecken im Kalender sei die Situation deutlich einfacher zu handhaben. Laut dem Niederländer hat man dort starke Bremspunkte, kann Energie zurückgewinnen und sie anschließend wieder einsetzen. In Silverstone sei dieses Vorhaben jedoch deutlich schwieriger umzusetzen.