Unfall in Lübeck

Handbremse vergessen? Van überrollt zwei Senioren

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Ein führerloser Kleinbus hat in Lübeck (DE) zwei Menschen erfasst. Eine 67-jährige Frau verstarb noch vor Ort, ein Mann schwebt nach dem Vorfall am Donnerstag in Lebensgefahr.
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Das Drama ereignete sich in der Lübecker Innenstadt (Deutschland) am Donnerstag gegen 20:30 Uhr in der Straße "Kleine Gröpelgrube", ganz in der Nähe des historischen Burgtors. Ein Mercedes Vito setzte sich plötzlich von alleine in Bewegung und rollte eine abschüssige Straße hinunter, wo er schließlich an einer Hauswand zum Stillstand kam. Auch in Österreich wirft dieser tragische Vorfall im städtischen Raum Fragen zur Fahrzeugsicherung auf. Laut einem Bericht des "NDR" wurde das Auto vermutlich gerade entladen, als das Unglück passierte.

Hilfe kam zu spät

Die alarmierten Einsatzkräfte leiteten sofort nach ihrem Eintreffen umfassende Rettungsmaßnahmen ein. Die Helfer konnten den 70-jährigen Mann vor Ort erfolgreich reanimieren. Er wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Für die 67-jährige Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Gutachter sucht nach Ursache

Ein Mercedes Benz Vito wurde wohl gerade entladen, als das Unglück passierte. (Symbolbild) © Getty Images

Nach ersten Informationen der Polizei rollte das Fahrzeug komplett ohne Fahrer los. Ob die Ursache für das Unglück ein technischer Defekt oder menschliches Versagen war, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig unklar. Ein Gutachter der DEKRA wurde damit beauftragt, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren und die Ursache zu klären. Bislang steht auch noch nicht fest, ob das Fahrzeug den beiden Opfern gehörte.

Sperrung in der Altstadt

Der Unfallort befindet sich mitten in der zentralen Lübecker Altstadt. Nur wenige Meter von der Seitengasse entfernt saßen zur Unfallzeit Menschen in den umliegenden Cafés und Restaurants, ohne das Drama in der Nachbarschaft zu bemerken. Die Straße "Kleine Gröpelgrube" musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden.