Evakuierungsplan

Putin unter Druck: "Moskau wird fallen"

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Russland soll Berichten zufolge bereits einen Evakuierungsplan vorbereiten.
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Die Ukraine erhöht den Druck auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim weiter. Nach Angaben des ukrainischen Militärs wurden zuletzt zwölf Kraftwerke und eine Gasverteilerstation in den besetzten Gebieten angegriffen. Ein Schwerpunkt der Angriffe lag auf der Krim, weitere Ziele befanden sich in den Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja. Der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert Brovdi, kommentierte die nächtlichen Angriffe sogar mit den Worten: "Moskau wird fallen."

Seit Monaten setzt die Ukraine verstärkt auf Drohnenangriffe, um russische Nachschubwege und militärische Infrastruktur zu schwächen. Besonders die Versorgung der Krim gilt inzwischen als zunehmend schwierig. Mehrere Brücken und Verkehrsverbindungen wurden beschädigt, wodurch die Halbinsel immer stärker von russischen Nachschublinien abgeschnitten wird. Militärexperten sehen darin eine gezielte Strategie, Russland logistisch unter Druck zu setzen, anstatt kostspielige Bodenoffensiven zu führen.

Evakuierungsplan?

Vor diesem Hintergrund verdichten sich Berichte über einen möglichen Evakuierungsplan Moskaus. Nach Informationen des russischen Telegram-Kanals "VChK-OGPU", über die unter anderem mehrere Medien berichten, soll ein Notfallkonzept für die Evakuierung von bis zu 250.000 Menschen vorbereitet worden sein. Demnach würden im Ernstfall vor allem Mitarbeiter der Besatzungsverwaltung, Sicherheitsbehörden und deren Familien ausgeflogen oder über die Kertsch-Brücke in Richtung Russland gebracht.

Zusätzliche Spekulationen löste der von Russland ausgerufene Ausnahmezustand auf der Krim Ende Juni aus. Offiziell wurde dieser mit wirtschaftlichen Problemen und den Folgen der ukrainischen Angriffe begründet. Gleichzeitig berichten Beobachter von Treibstoffengpässen, Stromausfällen und zunehmenden Einschränkungen im öffentlichen Leben.

Ob Moskau tatsächlich einen großangelegten Rückzug vorbereitet, lässt sich derzeit nicht unabhängig bestätigen. Klar ist jedoch: Die militärische und logistische Lage auf der annektierten Halbinsel wird für Russland zunehmend schwieriger, während die Ukraine ihre Angriffe auf strategisch wichtige Ziele weiter intensiviert.

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