Der 9. Oktober ist der Gedenktag des heiligen Dionysius. Seit Jahrhunderten rankt sich um diesen Tag eine Wetterregel, die einen Zusammenhang zwischen dem Wetter im Oktober und dem kommenden Winter herstellen soll.
Sie lautet: "Regnet’s an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss."
Heißt demnach: Regnet es am 9. Oktober, soll auch der Winter besonders nass werden. Bleibt es trocken, würde die alte Bauernregel dagegen auf einen eher trockenen Winter hindeuten.
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Warum gerade der 9. Oktober?
Für die Menschen früherer Zeiten waren Wetterbeobachtungen von großer Bedeutung. Moderne Wettermodelle gab es nicht – stattdessen achteten Bauern auf bestimmte Tage, wiederkehrende Wetterlagen und Veränderungen in der Natur.
Aus diesen Beobachtungen entstanden zahlreiche sogenannte Bauernregeln und Lostage. Viele davon sind bis heute bekannt, auch wenn sie wissenschaftlich nicht als zuverlässige Wettervorhersage gelten.
Was ist wirklich dran?
Wer am 9. Oktober gespannt zum Himmel blickt, sollte die Regel allerdings mit einem Augenzwinkern betrachten. Ob es an diesem einen Tag regnet, lässt keine verlässliche Aussage darüber zu, wie sich das Wetter über den gesamten Winter entwickelt.
Die Bauernregel bleibt damit vor allem eine jahrhundertealte Wetterweisheit. Ob der Winter 2026/27 tatsächlich nass oder trocken wird, entscheidet sich jedenfalls nicht allein am 9. Oktober.