Gewitter im Anmarsch

Hier drohen heute neue Unwetter

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In Teilen Österreichs muss man am Montag mit heftigen Gewittern rechnen.
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Nach einem überwiegend sonnigen Start in den Tag steigt am Nachmittag in Teilen Österreichs die Gewittergefahr. Betroffen sind vor allem der Westen und Norden des Landes, wo sich vermehrt Quellwolken bilden und es zu Regenschauern sowie teils kräftigen Gewittern kommen kann. Die Schauer reichen stellenweise bis ins Waldviertel, Mostviertel und in die Obersteiermark.

Gewitter © Geosphere Austria

Im Osten und Süden bleibt es hingegen den ganzen Tag über meist sonnig. Dort zeigen sich am Nachmittag lediglich vereinzelt harmlose Quellwolken.

Trotz der Gewitter bleibt die Hitze das dominierende Thema: Die Höchstwerte liegen zwischen 32 und 39 Grad. Dazu weht nur schwacher Wind, am Alpenostrand und im Wiener Becken lebt er tagsüber mäßig aus südlichen Richtungen auf.

Unwetter in Tirol und Salzburg

ewitter mit Starkregen und teils Sturm sowie Hagel haben am Sonntagnachmittag und frühen Abend in Tirol lokal zu vereinzelten Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen geführt. Eine Mure ging etwa auf die Hahntennjochstraße (L 246) bei Pfafflar (Bezirk Reutte) nieder. Die Straße blieb jedenfalls bis Montagfrüh gesperrt. In der Kundler Klamm im Bezirk Kufstein verzeichnete man ebenfalls einen Murenabgang. Einige Gäste mussten aus einem Gasthaus evakuiert werden.

Unwetter Tirol © ZOOM.Tirol

Verletzt wurde - wie auch bei den anderen Unwetterereignissen - niemand. An der Garage und am Wohnhaus des Gasthauses entstand Schaden in vorerst unbekannter Höhe, berichtete die Polizei. Die Zufahrt wurde gesperrt.

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Die Feuerwehren im Unterländer Bezirk Kufstein rückten zwischen 18.00 Uhr und 19.30 Uhr zu rund 70 Einsätzen aus. Es galt vor allem Wasserschäden bzw. Überflutungen in Kellern, Gebäuden und Unterführungen Herr zu werden sowie umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen. Betroffen waren mehrere Gemeinden, ein Gutteil der Einsätze musste jedoch in Kundl absolviert werden, hieß es. In der Gemeinde brach auch ein Teil der Gemeindestraße im Bereich Weinberg ab, wodurch die dortige Gas- und Stromleitung freigelegt wurde. Die Straße war vorerst beidseitig gesperrt.

Teile der Obus-Flotte in der Stadt Salzburg beschädigt

Heftige Gewitter haben am Sonntagabend in Salzburg für rund 80 Feuerwehreinsätze gesorgt. In der Landeshauptstadt wurde durch den starken Regen offenbar rund die Hälfte der Obus-Flotte durch Wassereintritt beschädigt. Bei zahlreichen Fahrzeugen fiel die Elektrik aus. Wie groß der Schaden ist, wurde laut einem Sprecher der Salzburger Linien Montagfrüh noch erhoben. Auch mehrere Unterführungen standen unter Wasser - etwa das Nelböck-Viadukt beim Hauptbahnhof.

Zudem mussten die Einsatzkräfte überflutete Keller auspumpen und umgestürzte Bäume entfernen. Am Hauptbahnhof drohte ein Baugerüst umzustürzen und musste gesichert werden.

Der Witterungsumschwung beschäftigte auch die Wasserrettung: Am Wallersee galt ein Bootsfahrer samt seinem Boot als vermisst, der Mann konnte nach kurzer Zeit wohlauf ausfindig gemacht werden. Am Mondsee schaffte es ein Segler aufgrund der stürmischen Winde und des Wellengangs nicht mehr aus eigener Kraft an das Ufer. Das manövrierunfähige Boot wurde in den Hafen geschleppt. Verletzt wurde niemand.