Gegen gelindere Mittel

Hipp-Erpresser aus U-Haft entlassen

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Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den deutschen Babykosthersteller Hipp ist der Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
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Das teilte das Landesgericht Eisenstadt am Donnerstag mit. Ein vom Beschuldigten geleistetes Gelöbnis und die ihm erteilten Weisungen sollen sicherstellen, dass er während des Verfahrens im Inland bleibt, hieß es.

Der Mann soll jeweils zwei Hipp-Gläser in Österreich, Tschechien und der Slowakei mit Rattengift manipuliert haben, wobei das zweite Glas, das in einer Spar-Filiale in Eisenstadt verkauft worden sein soll, bisher nicht gefunden wurde. In dem im Burgenland sichergestellten Glas waren 15 Mikrogramm Rattengift enthalten. Ein Gutachten ergab, dass die Dosis beim Verzehr nicht lebensgefährlich gewesen wäre, aber gesundheitliche Folgen gehabt hätte.

Der ehemalige Hipp-Mitarbeiter war am 2. Mai im Bundesland Salzburg festgenommen worden und saß seither in der Justizanstalt Eisenstadt in U-Haft. Aus dieser wurde er mit Beschluss vom 13. Oktober unter Anwendung gelinderer Mittel enthaftet, berichtete zuerst der ORF online.