Mega-Regenmasse
Hirte während Kreta-Unwetter ertrunken
Ein Hirte wurde im gebirgigen Hinterland Kretas von den Wassermassen erfasst und ertrank, teilte die Feuerwehr mit. Touristen kamen bisher nicht zu Schaden, berichteten griechische Medien am Freitag. In Anogia bei Rethymno wurden nach Angaben des Wetterdienstes innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen.
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Nach Angaben des griechischen Wetterdienstes (EMY) soll die Unwetterlage mit heftigem Regen und Gewittern bis Sonntag anhalten. An den Küsten wurden Autos ins Meer gespült, Brücken und Straßen zerstört, wie örtliche Medien berichteten. Der Boden ist vielerorts bereits gesättigt. Damit steigt die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche, warnte der Zivilschutz.
Auch der Fährverkehr ist wegen starker Winde teilweise beeinträchtigt. Die meisten Fähren blieben am Freitagmorgen in den Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews. In der Ägäis wurden Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf Kreta herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Alle Schulen der Insel blieben am Freitag geschlossen.