Motorisierung
Historische Polizeiautos rollen über den Ring
Mit hochrangigen Vertretern der Wiener Polizei und der Blaulichtorganisationen hat das Innenministerium am Freitagvormittag das 120-jährige Jubiläum der Motorisierung der Exekutive in der Bundeshauptstadt begangen.
Bei einer Fahrzeugschau wurde auch zurück in die Geschichte geblickt. "Die Entwicklung ist ein Indiz dafür, wie sehr sich Kriminalität verändert hat und wie sehr wir als Polizei uns verändern müssen", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Rede.
Fortschritt und Veränderung seien zentral für eine jede Polizeibehörde, erklärte Karner. Die Polizei steht derzeit vor einer weitreichenden Dienstzeitreform. Bundespolizeidirektor Michael Takacs, selbst ehemaliger Leiter der Wiener Verkehrspolizei, betonte: "Die Realität war früher, dass man mit einem Streifenwagen so lange gefahren ist, bis er zusammengebrochen ist." Heute verfüge die Polizei dagegen über ein "modernes Fuhrparkmanagement". Landespolizeidirektor Gerhard Pürstl erklärte, der Fuhrpark sei eine der zentralen Säulen der Wiener Polizei, um innerhalb von zwei bis drei Minuten am Einsatzort zu sein.
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Im Anschluss an die Rede zelebrierten die Beamtinnen und Beamten zusammen mit Ehrengästen das Jubiläum mit einer Nostalgiefahrt über den Ring. Der Autokorso soll am Vormittag in die Rossauer Kaserne zurückkehren. Der weitere Festakt ist noch bis zum Nachmittag angesetzt.