Die U18-Europameister Hohenauer/Poinstingl bezwangen am Mittwoch im Finale die deutschen U18-Weltmeister Lasse Hüper/Filo Wüst mit 2:1 (20,-13,12). Mit diesem Überraschungs-Coup sorgte das rot-weiß-rote Duo für die dritte ÖOC-Medaille bei der Großveranstaltung im Senegal.
Hohenauer wollte es "nicht glauben"
"Das sagen vielleicht alle Sportlerinnen, aber im ersten Moment haben wir es gar nicht glauben können", suchte Hohenauer nach dem Matchball nach den richtigen Worten. "Ich wollte im dritten Satz einfach nur, dass es schnell vorbei ist und die Goldene uns gehört. Als es dann wirklich geschafft war, ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen."
Poinstingl: "Ich war lange verletzt, bin gerade noch rechtzeitig für die EM fit geworden und jetzt stehe ich da und bin Jugend-Olympiasieger. Besser hätte es nicht laufen können, oder?"
Österreichs Verbandspräsident Gernot Leitner freute sich mit: "Eine sensationelle Goldmedaille. Da haben sich zwei Spieler präsentiert, von denen wir in Zukunft noch viel hören werden."