Markus Madar, Obmann der Melker Wirtschaft, verzeichnete einen Umsatzrückgang von rund 40 Prozent und betont: "Die ganze Altstadt war betroffen." Neben dem fehlenden Schiffsverkehr habe die Hitze den Konsum zusätzlich gebremst. Madar hofft nun auf eine Erholung und einen "normalen" Herbst.
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Auch das Stift Melk spürte die Folgen der Wetterlage und zählte rund 4.000 Gäste weniger, insbesondere bei heimischen Ausflüglern. Positiv wirkte sich lediglich aus, dass einige Schiffe aufgrund von Problemen am Rhein auf die Donau auswichen.
"Es ist noch nicht vorbei"
Die DDSG Blue Danube bestätigte die angespannte Situation auf dem Wasser. Geschäftsführer Johannes Kammerer spricht von "beträchtlichen Einschränkungen" im Betrieb und warnt: "Und es ist noch nicht vorbei." Für eine echte Entspannung brauche es flächendeckenden Dauerregen, wenngleich er auf eine baldige Rückkehr zum Normalbetrieb hofft.
Auch die Donaustationen litten unter fehlenden Tagesausflügen durch die Wachau, was zu weniger Anlegungen in Melk führte. Bei den Kreuzfahrtschiffen gab es laut Geschäftsführerin Birgit Brandner-Wallner zwar keinen Rückgang, diese verweilten jedoch oft länger an den Anlegestellen. Zwar hätten sich die Pegelstände zuletzt leicht erholt, ausreichend sei dies aber noch nicht.