Noch am Mittwoch war die Puppe zumindest in einzelnen Hofer-Filialen erhältlich. Wer dort noch eine ergattern konnte, bekam sie für 14,99 Euro. Auf Verkaufsplattformen wie Willhaben und Vinted sieht die Preiswelt dagegen ganz anders aus.
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Dort bieten erste Verkäufer die limitierte Barbie bereits für deutlich mehr Geld an. Das günstigste Angebot lag am Mittwochnachmittag bei 29 Euro – beinahe das Doppelte des ursprünglichen Hofer-Preises.
Über 100 Euro für eine Puppe
Damit nicht genug: Einige Anbieter verlangen sogar mehr als 100 Euro für die Barbie. Aus einem günstigen Diskonter-Schnäppchen wird damit plötzlich ein teures Sammlerstück.
Hinter den Angeboten stehen offenbar sogenannte Scalper. Sie kaufen begehrte Produkte gezielt in größeren Mengen, um sie anschließend mit deutlichem Aufschlag weiterzuverkaufen. Gerade bei streng limitierten Produkten kann die Nachfrage dadurch zusätzlich angeheizt werden.
Kritik an der Geschäftemacherei
Das sorgt auch für Kritik. Besonders problematisch ist die Situation für Familien, die ihren Kindern die begehrte Barbie eigentlich zum regulären Hofer-Preis kaufen wollten.
Kritiker sehen deshalb nicht nur die Wiederverkäufer in der Verantwortung. Auch Händler müssten bei Produkten, bei denen eine besonders hohe Nachfrage absehbar ist, für ausreichende Stückzahlen sorgen.
Am Ende entscheiden allerdings die Käufer selbst, welchen Preis sie für die limitierte Barbie bezahlen wollen. Wer die stark erhöhten Preise nicht akzeptiert, kann damit auch verhindern, dass sich das Geschäft mit den teuren Weiterverkäufen weiter lohnt.