Als Reaktion

Hugo Boss beendet Aktienrückkaufprogramm vorzeitig

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Der Modekonzern Hugo Boss beendet sein erst am 24. August gestartetes Aktienrückkaufprogramm in einer Woche.
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Hintergrund der Entscheidung des Vorstands seien aktuelle Aussagen der Frasers Group, teilten die Metzinger am Dienstagabend mit. Diese hatte in der Früh mitgeteilt, ihren Anteil an Boss auf über 50 Prozent erhöhen zu wollen. Außerdem wollen die Briten ihre Unterstützung für den Aufsichtsratsvorsitzenden Stephan Sturm prüfen.

Die Boss-Aktie reagierte im nachbörslichen Handel nicht spürbar auf die Neuigkeiten. Bisher seien im Rahmen des Programms knapp fünf Millionen Euro für zurückgekaufte Aktien ausgegeben worden, hieß es weiter in der Mitteilung der Deutschen. Das Unternehmen sei weiterhin von seiner Strategie und seinem langfristigen Wertschöpfungspotenzial überzeugt. Der Vorstand werde die Wiederaufnahme eines Aktienrückkaufprogramms zu gegebener Zeit prüfen.

Frasers hält bereits knapp 48 Prozent

Im Zuge der gescheiterten Übernahme von Boss war Frasers Beteiligung zuletzt auf 47,89 Prozent gewachsen, sodass zur Übernahme der Mehrheit nicht mehr viel fehlt. Die Briten versuchen bereits seit Mitte Juni, das Ruder bei Hugo Boss zu übernehmen. Die zusätzliche Annahmefrist des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots war am 13. August ausgelaufen.

Die Frasers Group gehört mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley. Die wichtigste und bekannteste Marke des Unternehmens ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Darüber hinaus hält das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen - etwa am Onlineshop Asos.