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HUMA ELEVEN: Frieden aus Kinderaugen: 200 junge Künstler zeigen ihre Werke

© Andreas Böhm
Wie sehen Kinder und Jugendliche Frieden? Mit viel Kreativität und persönlichen Botschaften haben rund 200 junge Menschen aus dem Bildungsgrätzl Kaiser Ebersdorf Antworten auf diese Frage gefunden. Ihre Kunstwerke sind derzeit im HUMA ELEVEN zu sehen.
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Was bedeutet Frieden? Für die einen ist es Zusammenhalt, für die anderen gegenseitiger Respekt, Freundschaft oder das Gefühl, füreinander da zu sein. Rund 200 Kinder und Jugendliche aus 13 Einrichtungen des Bildungsgrätzls Kaiser Ebersdorf haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt – und ihre Gedanken in ganz unterschiedlichen Kunstwerken festgehalten.

Unter dem Motto "Frieden – Gemeinsam. Miteinander. Verbunden" entstanden Bilder und kreative Arbeiten, die persönliche Wünsche, Hoffnungen und Vorstellungen der jungen Künstler sichtbar machen. Die Ausstellung ist noch bis Donnerstag, 8. Oktober, im HUMA ELEVEN zu sehen.

Wenn Frieden nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar wird

Die Ausstellung vom Bildungsgrätzl Kaiser Ebersdorf zum Thema Frieden ist noch bis Donnerstag, 8. Oktober im HUMA ELEVEN zu sehen. © Andreas Böhm

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam das Kunstwerk "Stimmen zum Frieden" des Kindergartens der Stadt Wien Wopenkastrasse. Die Kinder hielten ihre persönlichen Gedanken und Wünsche zum Thema Frieden fest und machten daraus ein interaktives Kunstwerk.
Besucher können direkt am Bild verschiedene Knöpfe drücken und die aufgezeichneten Botschaften der Kinder anhören. Frieden wird damit nicht nur sichtbar, sondern bekommt auch eine Stimme.
Das Werk überzeugte auch beim Publikumsvoting und wurde zum Publikumsliebling der Ausstellung gewählt. Den zweiten Platz erreichte die GTVS Dr. Bruno Kreisky mit "Wir lassen Frieden wachsen". Auf Platz drei landete die GTVS Rzehakgasse mit dem Werk "Frieden in der Welt".

Kreativität als gemeinsame Sprache

Das Bildungsgrätzl Kaiser Ebersdorf vereint seit 2024 zahlreiche Bildungs-, Kinder- und Jugendeinrichtungen im Stadtteil. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Vielfalt und Gemeinschaft. Das gemeinsame Kunstprojekt bot den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich unabhängig von Alter und Einrichtung mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema auseinanderzusetzen.
Organisiert und koordiniert wurde das Projekt von Elisabeth Faast, Schulleiterin der GTVS Rzehakgasse. Sie begleitete die Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen und die Umsetzung der Ausstellung.

"Das Bildungsgrätzl Kaiser Ebersdorf setzt jedes Jahr einen thematischen Schwerpunkt. Heuer haben wir uns dem Thema Frieden gewidmet und den Kindern bewusst die Möglichkeit gegeben, ihre eigenen Gedanken und Ideen kreativ umzusetzen", sagt Faast. Die entstandenen Arbeiten würden eindrucksvoll zeigen, wie unterschiedlich und persönlich Frieden wahrgenommen werde.

Auch das HUMA ELEVEN unterstützt das Projekt. Center-Managerin Sabine Dreschkay betont: "Es freut uns besonders, diesen jungen Künstler im HUMA ELEVEN eine Bühne bieten zu können und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und Frieden zu setzen."

13 Einrichtungen, ein gemeinsames Thema

An dem Projekt beteiligten sich Kinder und Jugendliche aus Schulen, Kindergärten, Jugendzentren, Tagesmuttereinrichtungen und weiteren Bildungsinstitutionen des Bildungsgrätzls Kaiser Ebersdorf.

Mit dabei waren die Bücherei am Leberberg – Lerngruppe Macondo, GTVS Dr. Bruno Kreisky, GTVS Pantucekgasse, GTVS Rzehakgasse, Jugendzentrum Leberberg, Kindergarten Kinderfreunde Thürnlhofstraße, Kindergarten der Stadt Wien Wopenkastrasse, Landhausschule Svetelskystraße, Macondo Kinder- & Jugendraum, MS Dr. Bruno Kreisky, Schule Hoefftgasse 7 sowie die Tagesmütter Doris Strobl und Yvonne Kreuzer.

Die Ausstellung zeigt damit nicht nur zahlreiche kreative Arbeiten, sondern auch, was entstehen kann, wenn Kinder und Jugendliche gemeinsam an einer Idee arbeiten: viele unterschiedliche Stimmen, die am Ende eine gemeinsame Botschaft vermitteln – Frieden beginnt im Miteinander.