Rettung erfolglos
Hurricane-Festival: Besucherin (41) stirbt auf Gelände
Wie der Sanitätsdienst mitteilte, geriet die 41-Jährige im Beisein von Rettungskräften in eine reanimationspflichtige Situation. Die eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Nach ersten Informationen soll die Frau unter Vorerkrankungen gelitten haben. Ein Zusammenhang mit dem Festivalgeschehen oder den aktuellen Wetterbedingungen wird derzeit nicht gesehen. "Ein Festivalkontext zu ihrer gesundheitlichen Situation hat nicht bestanden", erklärte ein Sprecher des Sanitätsdienstes.
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Begleiter unter Schock
Die Begleitpersonen der Verstorbenen wurden nach dem tragischen Vorfall von Notfallseelsorgern betreut. Einige fanden gemeinsam mit Unterstützung der örtlichen Kirchengemeinde abseits des Festivalgeländes eine Unterkunft.
Der Todesfall überschattete auch die Abschlussbilanz der Veranstalter. Obwohl die Sicherheitsverantwortlichen, die Behörden und die Gemeinde Scheeßel den Ablauf des Festivals insgesamt positiv bewerteten, stand die Tragödie bei der abschließenden Pressekonferenz im Mittelpunkt.
Veranstalter betroffen
Nach Angaben des Sanitätsdienstes bewegten sich die medizinischen Einsätze während des Festivals im üblichen Rahmen. Die meisten Behandlungen standen mit Kreislaufproblemen in Zusammenhang, die Zahl der Krankenhauseinweisungen lag sogar unter dem Durchschnitt.
Dennoch trübte der Todesfall die Stimmung zum Festivalende deutlich. Für Veranstalter und Besucher bleibt das tragische Ereignis der traurigste Moment eines ansonsten friedlich verlaufenen Festival-Wochenendes.