Mond und Venus
Im September gibt's DIESES seltene Himmelsspektakel
Das astronomische Ereignis startet am 14. September am späten Vormittag. Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde erklärt gegenüber Merkur.de von Ippen.Media: "Der Beginn der Bedeckung, der sogenannte Eintritt, ereignet sich um etwa 11.30 Uhr am dunklen Mondrand. Leider steht der Mond noch tief am Osthimmel, sodass für die Beobachtung wohl ein Fernglas benötigt wird." Das kosmische Versteckspiel findet wenig später sein Ende. Gegen 12.40 Uhr endet die Bedeckung wieder. Dann steht der Mond bereits höher. Beim Blick nach oben muss jedoch eine zentrale Vorsichtsmaßnahme beachtet werden: Niemals direkt in die Sonne schauen. Das gilt auch dann, wenn ein Fernglas verwendet wird.
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Himmelsschauspiel am hellichten Tag
Selbst nach dem Eintreffen des Endes bleibt die Szenerie sehenswert. "Die Venus steht noch bis etwa 14 Uhr sehr nahe. Bei klarem Himmel ist es überhaupt kein Problem, die Venus am Taghimmel zu sehen", sagt Pilz. Daran, weshalb das helle Objekt sonst tagsüber kaum wahrgenommen wird, lässt der Experte keinen Zweifel: "Das liegt daran, dass erstens der Himmel groß ist und zweitens das Auge nichts hat, um auf unendlich zu fokussieren. Hier hilft der Mond. Ich finde den Anblick dieser beiden Himmelskörper am Tag faszinierend."
Aussichten für frühe Stunden
Auch zu früher Stunde gibt es im September Interessantes zu entdecken. Am 8. September stattet die abnehmende Mondsichel dem Jupiter gegen 5 Uhr morgens einen Besuch ab. Weiter oben ist Mars mit seiner rötlichen Färbung zu erkennen. Rund um den 20. September bildet sich zudem eine markante Reihe aus. Der rote Planet steht dann gemeinsam mit Castor und Pollux im Sternbild Zwillinge am östlichen Himmel.
Sichtbarkeit der übrigen Planeten
Bei den anderen Himmelskörpern zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Der Planet Merkur bleibt dagegen unsichtbar. Saturn gewinnt hingegen an Bedeutung, weil er früher am Abend erscheint und zunehmend heller wird.