Zu hart gepumpt

Immer mehr junge Kraftsportler landen im Spital

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Zu intensives Training, zu schwere Gewichte. Mehr als jeder zweite Verletzte ist unter 30 Jahren.
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Immer mehr Menschen stürmen die Gyms im Land – doch der Traum vom Traumkörper endet für Viele im Krankenhaus.

Verletzungen nehmen dramatisch zu

Laut der Unfalldatenbank KFV IDB Austria landeten 2025 rund 3.300 Menschen nach Unfällen beim Krafttraining im Spital. Aber während die Zahl der Pumper seit 2019 um 19 Prozent zunahm, schnalzten die Verletzungen um 70 Prozent nach oben.

Besonders hart trifft es junge Menschen: 52 Prozent der Verletzten waren zwischen 15 und 29 Jahre alt.

Diese Verletzungen sind am häufigsten

Am häufigsten waren Muskel- und Sehnenverletzungen, insgesamt 44 Prozent aller Verletzungen. Besonders heftig: Knochenbrüche, die mit 41 Prozent aller Fälle an zweiter Stelle standen.

In der Regel traf es Hände und Füße sowie Schultern und Knie. Als Ursachen sieht das KFV Überlastung, falsche Bewegungsführung, Stürze von den Geräten und unzureichend gesicherte Gewichte.

Vor allem bei Gruppenworkouts komme es zu intensivem Druck, mahnt das KFV. Wer merkt, dass es nicht mehr geht, solle aufhören anstatt Überlastung oder "false reps" zu machen.

Influencer machen sich mitschuld

Den größten Anteil der Verletzten stellten 2025 die 20- bis 24-Jährigen mit 22 Prozent. Auf die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen entfielen 16 Prozent, auf die 25- bis 29-Jährigen weitere 14 Prozent. Soziale Medien und Fitness-Influencer könnten insbesondere junge Menschen dazu treiben, häufiger und intensiver zu trainieren, so das KFV.