Mit 8 Jahren:
Infektion beim Baden im Stausee endet für Kind tödlich
Die achtjährige Lillian S. infizierte sich vermutlich beim Schwimmen im Stausee Lake Claiborne im US-Bundesstaat Louisiana. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden gelangte der Erreger Naegleria fowleri wahrscheinlich über die Nase in den Körper und arbeitete sich über die Nasennebenhöhlen bis ins Gehirn vor. Die Erkrankung durch die seltene Amöbe gilt mit einer geschätzten Sterblichkeitsrate von 95 bis 99 Prozent als nahezu immer tödlich.
Symptome und plötzliche Verschlechterung
Auf Facebook berichtete die Familie öffentlich über den Verlauf der Krankheit. Mutter Rebecca schilderte, dass zu Beginn alles wie eine gewöhnliche Infektion wirkte, sich der Zustand der Achtjährigen jedoch rasch verschlimmerte: "Am Samstagnachmittag klagte sie über Doppelbilder, und mir fiel auf, dass ihre Pupillen überhaupt nicht symmetrisch waren". Auf der Intensivstation verbrachte das Mädchen ihren achten Geburtstag und versuchte trotz der Qualen zu lächeln. Mutter Rebecca erinnerte sich: "Selbst als es ihr schon so schlecht ging, gab sie ihr Bestes, um zu lächeln und ein lustiges Foto zu machen."
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Tiefe Trauer nach dem Verlust
Am Samstag verlor die Achtjährige im Kreis ihrer Familie den Kampf gegen die schwere Gehirnschädigung. Neben den Eltern bleiben zwei kleine Brüder zurück. In einem öffentlichen Statement schrieben die Eltern über den Verlust der Tochter: "Wir sind untröstlich und wissen ehrlich gesagt nicht, wie es nun weitergehen soll."