Mit 31 Mitarbeiter

Innsbrucker Hard Rock Café vor Pleite

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Die Betreiber des Hard Rock Cafés in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße stehen offenbar erneut vor der Pleite.
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Die HRC IBK Betriebs GmbH beantragte am Landesgericht Innsbruck die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, wie die Kreditschützer von KSV1870 und Alpenländischer Kreditorenverband (AKV) am Montag mitteilten. 31 Mitarbeiter sind betroffen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 600.000 Euro. Das Insolvenzverfahren wurde noch nicht eröffnet.

Die Schuldnerin war bereits 2025 insolvent gewesen. Das damalige Insolvenzverfahren endete mit dem Abschluss eines Sanierungsplans. "Wie die Schuldnerin im Rahmen des neuerlichen Insolvenzeröffnungsantrages nunmehr mitteilt, können die vereinbarten Sanierungsplanraten in Zukunft nicht mehr bedient werden", hieß es in der Mitteilung des KSV1870. Laut Insolvenzeröffnungsantrag seien im Zeitraum Juli bis September 2026 die erzielten Erlöse um rund 20 Prozent unter den Vergleichswerten des Vorjahres gelegen. Ursache seien insbesondere die anhaltende Hitzeperiode sowie das infolge der Teuerung zurückhaltende Konsumverhalten gewesen.

Der KSV1870 erwartete nun eine "zeitnahe Schließung". Der AKV berichtete indes, dass die Dienstnehmergehälter für September 2026 nicht bezahlt wurden.

Restrukturierungsmaßnahmen erfolglos

"Die Insolvenzschuldnerin führte Restrukturierungsmaßnahmen durch, welche letztlich aber nicht dazu führten, dass die wirtschaftliche Schieflage des Betriebes nachhaltig überwunden werden kann", konkretisierte Klaus Schaller, Leiter des KSV1870 in Tirol die Lage des Unternehmens. Laut den Gläubigerschützern des AKV sei es nunmehr Ziel, gemeinsam mit einem noch zu bestellenden Insolvenzverwalter einen Käufer beziehungsweise neuen Betreiber für den Standort zu finden. Eine vorübergehende Fortführung des Unternehmens zur Durchführung laufender Verkaufsverhandlungen werde angestrebt.