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TikTok-Trend: Geisterfahrer-Irrsinn fordert schon 12 Tote

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Ein gefährlicher Trend in sozialen Netzwerken könnte mit mehreren schweren Verkehrsunfällen in Großbritannien und Irland zusammenhängen. Nun starben bei einer Verfolgungsjagd im Nordosten Englands sieben Menschen.
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Das Unglück ereignete sich am Samstagmorgen auf der A66 nahe Middlesbrough. Nach Angaben der Cleveland Police kollidierte ein Polizeifahrzeug mit einem Pkw, der zuvor in falscher Fahrtrichtung auf die Schnellstraße gefahren war. Für alle Insassen kam jede Hilfe zu spät.

In dem entgegenkommenden Wagen saßen fünf Menschen. Das Fahrzeug war zuvor von Polizisten verfolgt worden. Auch die beiden Beamten im Polizeiwagen überlebten den Zusammenstoß nicht. Die unabhängige Polizeiaufsicht hat die Ermittlungen übernommen.

Besonders brisant: Der Unfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Unglück in Irland. Dort kamen am vergangenen Sonntag fünf Jugendliche ums Leben.

Gefährliche Videos für Klicks

Medienberichten zufolge könnten beide Fälle mit einem gefährlichen Trend in sozialen Netzwerken zusammenhängen. Dabei filmen sich vor allem junge Menschen dabei, wie sie mit ihren Autos absichtlich auf der falschen Straßenseite fahren. Die Aufnahmen werden anschließend im Internet verbreitet.

Was offenbar als Mutprobe oder spektakulärer Clip für möglichst viele Aufrufe beginnt, kann innerhalb von Sekunden tödlich enden. Experten und Behörden warnen deshalb vor der Nachahmung solcher Videos.

Ob der aktuelle Unfall tatsächlich mit diesem Social-Media-Trend zusammenhängt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Behörden versuchen nun unter anderem zu klären, warum der Wagen auf der A66 in die falsche Richtung fuhr und welche Rolle die vorausgegangene Verfolgungsfahrt spielte.