Die Mission sei nicht abgeschlossen, sagte er bei einer Gedenkfeier in Jerusalem am Sonntag. Der Iran versuche erneut, an Atomwaffen zu gelangen und verfolge weitere Ziele, "die den Staat Israel in konkrete Gefahr bringen". Katz rief die Israelis mit Blick auf die "großen Aufgaben", die noch bevorstünden, zur Einheit auf.
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Israel sei heute mehr denn je entschlossen, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, möglichen Angriffen zuvorzukommen und seinen Feinden gegenüber eine proaktive und offensive Politik zu verfolgen. "Wir können diese Bedrohungen nicht hinnehmen", sagte Katz. "Es ist unsere Pflicht, auf jedes Szenario vorbereitet zu sein und alles zu unternehmen, was erforderlich ist, um die Bürger Israels zu schützen."
IAEA: Kein Hinweis auf Wiederaufbau von Atomanlagen
Der Iran bestreitet, den Bau von Atomwaffen anzustreben, und betont, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken. Rafael Grossi, Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), erklärte zuletzt, es gebe bisher keine Hinweise darauf, dass der Iran die bei den israelischen und amerikanischen Angriffen im Juni 2025 beschädigten Atomanlagen wieder aufbaue. Zugleich könne die Behörde den Zustand der Anlagen und den Verbleib der iranischen Uranbestände weiterhin nicht vollständig überprüfen.
Die rechtsreligiöse Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte bei der Wahl in Israel am 27. Oktober ihre Mehrheit im Parlament verloren. Die geschäftsführende Regierung bleibt bis zur Vereidigung einer neuen Koalition im Amt und behält auch ihre sicherheitspolitischen Befugnisse. Die Opposition hatte Netanyahu vorgeworfen, aus Gründen des politischen Machterhalts eine neue Eskalation mit dem Iran provozieren zu wollen.