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Jacht aus Österreich sinkt in Kroatien

© Kristijan-Antic.blog
In der Marina Tribunj in Kroatien ist eine österreichische Jacht gesunken. Zwei Personen an Bord bemerkten die Schräglage rechtzeitig und blieben unverletzt.
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Eine rund 13 Meter lange Jacht unter österreichischer Flagge ist in der Nacht auf Freitag in der Marina Tribunj in Kroatien gesunken. Das Schiff befand sich direkt an seinem Liegeplatz, als es plötzlich eine starke Schräglage bekam. Die zwei an Bord schlafenden Personen wurden dadurch wach und konnten das Boot noch rechtzeitig verlassen. Beide blieben unverletzt, wie aus einem Onlinebericht von Kristijan-Antic.blog hervorgeht. Das Heck der Jacht sank tief ins Wasser, während der Bug noch über die Wasseroberfläche ragte.

Jacht. © Kristijan-Antic.blog

Einsatzkräfte errichten Ölsperren im Hafen

Rund um das Schiff wurden von den Einsatzkräften Ölsperren errichtet. Laut Medienberichten wird ein technisches Gebrechen vermutet, wie etwa ein defektes Seeventil oder eine Borddurchführung. Bestätigt ist die Ursache allerdings noch nicht. Am Freitagmittag wurde die gesunkene Jacht schließlich ausgehoben. Eine Untersuchung soll nun klären, warum das Schiff gesunken ist.

Jacht. © Kristijan-Antic.blog

Ähnlicher Vorfall in der Adria

Erst Ende August war eine österreichische Yacht in der Adria gesunken. Die rund 14 Meter lange "Diwa II" von WAC-Präsident Dietmar Riegler ging vor Triest unter. An Bord befanden sich insgesamt zehn Personen, darunter Riegler und seine Ehefrau. Alle konnten gerettet werden und blieben unverletzt. Das Boot sank auf rund 16 Meter Tiefe. Auch damals wurde ein technisches Gebrechen als mögliche Ursache vermutet.