Im Wald verirrt
Jäger (73) und Dackel harrten Nacht unter Baum aus
Vöcklabruck. Eine großangelegte Suchaktion nach einem vermissten Jäger ist in Fornach im Bezirk Vöcklabruck glimpflich ausgegangen. Der 73-Jährige wurde Freitagfrüh gemeinsam mit seiner vierjährigen Dackel-Hündin in einem Waldstück gefunden. Beide waren durchnässt, aber den Umständen entsprechend wohlauf.
Der Jäger hatte am Donnerstagabend einem Jagdkollegen bei der Suche nach einem angeschossenen Reh geholfen. Gemeinsam mit seinem Dackel kam er dabei vom Weg ab und verirrte sich im Wald. Als es dunkel wurde und zu regnen begann, suchten Mann und Hund unter einem Baum Schutz und verbrachten dort die Nacht.
Hilferufe führten zu Vermisstem
Nachdem der 73-Jährige nicht nach Hause zurückgekehrt war, wurde am Donnerstagabend Alarm geschlagen. Ab 1.30 Uhr lief eine großangelegte Suchaktion. Freitagfrüh hörten Hundeführer der Österreichischen Rettungshundebrigade die Hilferufe des Vermissten. Gemeinsam mit Rettungshund Findus konnten sie den Jäger und seinen Dackel schließlich aufspüren.
Anschließend wurden beide zur Einsatzzentrale gebracht. Dort wurde der 73-Jährige gesundheitlich untersucht. Trotz der kalten und nassen Nacht ging es ihm und seinem Hund den Umständen entsprechend gut.
177 Einsatzkräfte an Suche beteiligt
Insgesamt standen rund 177 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter 133 Feuerwehrleute. Sieben Feuerwehren sowie Polizei, Rettung und Hundestaffeln beteiligten sich an der Suche. Zusätzlich wurde das Gebiet mit Drohnen aus der Luft abgesucht.