483 Euro für Jahreskarte
Jetzt fix: Wiener Linien erhöhen die Preise
Auf Fahrgäste in Wien kommen ab 1. Jänner 2027 höhere Kosten für öffentliche Verkehrsmittel zu. Die Wiener Linien passen ihre Tarife im Rahmen der bereits angekündigten jährlichen Valorisierung an den Verbraucherpreisindex an. Damit sollen die Preise regelmäßig und nachvollziehbar angepasst werden, um größere Preissprünge zu vermeiden und das Öffi-Angebot langfristig abzusichern.
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Die Jahreskarte kostet künftig bei einmaliger Zahlung 483,10 Euro. Umgerechnet entspricht das rund 1,32 Euro pro Tag für die unbegrenzte Nutzung des gesamten Wiener Öffi-Netzes. Für Jugendliche, Senioren und Menschen mit Spezial-Jahreskarte steigt der Preis auf 310,40 Euro jährlich. Das sind rund 85 Cent pro Tag.
Auch Einzelfahrten werden teurer: Ein digitaler Fahrschein kostet ab 2027 künftig 3,10 Euro, für die Papiervariante werden 3,30 Euro fällig. Digitale Tickets bleiben damit günstiger. Laut Wiener Linien sollen die Preise im WienMobil-Ticketshop bei Kurzzeit-Tickets und Einzelfahrscheinen rund fünf Prozent unter jenen der Papierausgaben liegen. Damit sollen auch Papierverbrauch und Verwaltungsaufwand reduziert werden.
Teurer wird es außerdem für Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein. Wer bei einer Kontrolle erwischt wird, muss ab 1. Jänner bei sofortiger Zahlung oder per Zahlschein einheitlich 140 Euro bezahlen. Erfolgt die Zahlung erst nach einer Erinnerung, steigt der Betrag auf 191 Euro.
Die Anpassung ist Teil der jährlichen Tarifvalorisierung, die die Wiener Linien bereits 2025 angekündigt hatten.