Ein Sturm der Empörung entlädt sich bei der WM in den USA wegen eines Telefonat zwischen FIFA-Boss Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Darin bat der Politiker den mächtigen Fußball-Funktionär darum die Sperre des US-Stürmers Forallin Balogun doch aufzuheben.
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Laut FIFA-Statuten gab es zwar ein Schlupfloch, allerdings ist der Knipser der einzige Spieler in der langjährigen Geschichte der Weltmeisterschaften, dessen rote Karte nachträglich zurückgenommen wurde und dessen Sperre damit aufgehoben wurde.
Trump bestätigte, dass er selbst zum Hörer griff und intervenierte, ehe der Weltverband auch tatsächlich handelte.
Infantino: "Unabhängig"
Infantino bekräftigte in einer Stellungnahme, dass die FIFA-Disziplinarkommission "unabhängig" sei und er dies auch Trump wissen ließ. Er berief sich dabei auf das laufende Verfahren der FIFA-Justizorganen. "So funktioniert das System der FIFA, und dieses Prinzip werde ich immer verteidigen“, so der 56-jährige Schweizer.
"Manchmal stimme ich ihnen zu, und manchmal stimme ich ihnen nicht zu. Was ich jedoch immer tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren", redete sich Infantino den Eklat weiterhin schön.