Unter 30 % Autofahrer
JKU hat heuer Parkplatz-Förderung gestrichen: erste Erfolge
Die JKU Linz setzt seit März 2024 Maßnahmen für betriebliches Mobilitätsmanagement um, damit die Hürden für einen nachhaltigen Arbeitsweg weiter abgebaut werden können. Jetzt wurde die Linzer Uni dafür mit dem VCÖ-Anerkennungspreis ausgezeichnet.
Um den nachhaltigen Arbeitsweg noch attraktiver zu machen, können sich Mitarbeiter und Studierende bei der App "Pave Commute" registrieren. Hier kann man den Weg zur Uni mit Öffis, dem Rad oder zu Fuß und damit das eingesparte CO2 tracken. Teilnehmer können mit der App Challenges mit Arbeitskollegen machen und Preise gewinnen. Außerdem lassen sich mithilfe der App Kollegen in der Nähe finden und Fahrgemeinschaften bilden. Allein dadurch konnten die Emissionen im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 um 170.000 Kilogramm reduziert werden. Im März 2026 wurde außerdem die Förderung der Autoparkplätze auf eine ganzheitliche Mobilitätsförderung für alle Mitarbeitern umgestellt, wodurch auch jene belohnt werden, die ihren Arbeitsweg mit dem Rad, den Öffis, Fahrgemeinschaften oder zu Fuß zurücklegen.
Damit man sich nach dem Radeln frisch machen kann, stehen an der JKU Duschen zur Verfügung. Frei zugänglich sind die Duschen in der Keplerhall, im TNF-Turm und im Science Park 1. Auch im Open Innovation Center sind Duschen für die Mitarbeiter verfügbar.
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Klimaneutral bis 2030
Maria Buchmayr, Leiterin der Stabsstelle für Nachhaltigkeit, erklärt, warum sich die JKU Linz für umweltfreundliche Mobilität engagiert: "Die JKU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Dabei verursacht das tägliche Pendeln der Bediensteten und Studierenden knapp 42 Prozent der Gesamtemissionen der JKU. Und dies, obwohl weniger als 30 % aller Personen mit fossil betriebenen PKWs zur JKU kommen. Mit gezieltem Mobilitätsmanagement wollen wir es ermöglichen, dass möglichst viele Personen auf nachhaltigere Pendelvarianten umsteigen und gleichzeitig ein faires und sicheres Umfeld schaffen."