Niederösterreich. Die niederösterreichische Josef Springer Beton & Transport GmbH aus Haslau an der Donau (Bezirk Bruck/Leitha) steht vor der endgültigen Schließung und Liquidation. Am Landesgericht Korneuburg wurde über das Vermögen der auf Schüttgut-Fernverkehr spezialisierten Firma per Eigenantrag ein Konkursverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
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Insolvenzdaten und Ablauf
Die Passiva sollen sich auf rund zwei Millionen Euro. Das Unternehmen kann seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) berichtet. Die 19 betroffenen Gläubiger haben bis zum 19. November 2026 Zeit, ihre Forderungen anzumelden. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 3. Dezember 2026 angesetzt.
Ursachen der Pleite
Der Betrieb hatte zwar die Corona-Pandemie gut überstanden, geriet zuletzt jedoch durch steigende Miet- und Treibstoffkosten unter Druck. Im März dieses Jahres starb der geschäftsführende Gesellschafter Josef Springer.
Seine Schlüsselrollen in der Kundenakquise und im Rechnungswesen konnten nicht gleichwertig nachbesetzt werden, wodurch der Anschluss an frühere Erfolge ausblieb und der Konkursantrag alternativlos wurde.