Signa-Pleite
Benko: Darum droht auch Ehefrau Gefängnis
Es ist gut zehn Monate her, als Nathalie Benko im Dezember 2025 neben ihrem Ehemann René Benko auf der Anklagebank im Landesgericht Innsbruck Platz nehmen musste. Damals wurde das ehemalige Model und die Mutter seiner drei Kindern frei gesprochen.
Seitdem genießt sie ihr Leben in Freiheit - und durchaus auch im Luxus. Auftritte bei Reitturnieren sorgten immer wieder für Schlagzeilen. Doch: Laut Zellengenossen ihres einstigen Milliardärs-Gatten besucht Nathalie Benko ihren Ehemann häufig hinter Gittern.
Dort könnte laut dem deutschen Magazin "Bunte" aber bald selbst landen. Denn: Weil sie versucht haben soll, eine Richterin zu täuschen, droht ihr eine Anklage - und bei einer Verurteilung sogar Gefängnis. Für sie und René Benko gilt die Unschuldsvermutung.
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Ermittlung wegen versuchten, schweren Betrugs
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Nathalie Benko wegen des Verdachts des versuchten schweren Betrugs. Sie soll in einem Zivilverfahren versucht haben, die Richterin über eine Zahlung ihres Mannes zu täuschen.
Es geht um zwei Millionen Euro, die Benko seiner Frau im Jänner 2023 überwies. Wenige Monate später brach sein Milliarden-Unternehmen bekanntlich zusammen. Nathalie Benko behauptete vor Gericht, dass es sich bei dem Geld nicht um eine Schenkung sondern Unterhalt handelte.
Nathalie Benko wurde bereits verurteilt
Die WKStA hat den brisanten Verdacht, dass Nathalie Benko bewusst über das Geld falsch ausgesagt habe, damit es nicht in die Insolvenzmasse zugunsten der vielen Signa-Gläubiger fließt.
In einem Zivilverfahren wurde sie aber bereits dazu rechtskräftig verurteilt, die Summe zurückzuzahlen. Dagegen legte sie aber durch Anwalt Norbert Wess Berufung in voller Höhe ein.
Kommt es zum Prozess, dann droht der einst so glamourösen Frau an der Seite des Immo-Jongleurs Benko sogar eine Freiheitsstrafe.
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