Dreist

Kaution weg! AK Wien warnt vor Wohnungsbetrug

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Pünktlich zum Ausbildungs- und Studienbeginn im Spätsommer warnt die Arbeiterkammer (AK) Wien vor einer Zunahme von Betrugsmaschen am Wohnungsmarkt.
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Da aktuell besonders viele junge Menschen auf der Suche nach Unterkünften sind, wittern Internetbetrüger leichte Beute und locken mit unrealistisch niedrigen Preisen.

Eine besonders beliebte Methode sind dabei gefälschte Anzeigen.

Dreiste Masche

Simone Brunnhauser, Referentin für Wohnrecht der AK Wien, erklärt das Vorgehen: "Im Nachgang hat sich oft gezeigt: Da wurden falsche Inserate geschalten mit Wohnungsfotos von Airbnb. Die Kaution wurde dann im Voraus verlangt, zur Schlüsselübergabe kam es aber dann nie." Die angeblichen Vermieter erfinden stets Vorwände – wie etwa den plötzlichen Tod der Eigentümerin –, um Besichtigungen oder Schlüsselübergaben zu verhindern. Letztlich verlieren die Opfer ihre vorab gezahlte Kaution und stehen ohne Wohnung da.

Um nicht in diese Falle zu tappen, rät die Expertin zur gründlichen Recherche: Wohnungssuchende sollten überprüfen, ob die Namen im Mietvertrag mit jenen im Grundbuch übereinstimmen. Zudem lassen sich Inseratsfotos über visuelle Suchmaschinen wie Google Lens auf ihre Echtheit testen. Ein positives Zeichen für Seriosität ist die Betreuung durch eine namhafte Hausverwaltung. Bei Zweifeln hilft die Wohnrechtshotline der AK. Als Grundregel gilt: Ist ein Angebot zu schön, um wahr zu sein, handelt es sich meist um Betrug.