Was im Frühjahr zunächst als Aprilscherz begann, wurde nach großer Begeisterung in den sozialen Medien nun in einer streng limitierten Auflage tatsächlich realisiert. Der Duft ist ausschließlich über Verlosungen erhältlich und würdigt auf kreative Weise den Beitrag der Anlage zur nachhaltigen Energieversorgung.
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In Zusammenarbeit mit der Wiener Traditionsapotheke Saint Charles entstand aus naturreinen Bio-Ölen eine Komposition, die die vielen Facetten der Spittelau einfängt: Lavendel und Johanniskraut, die auf dem Gründach der Anlage wachsen, bilden zusammen mit Ylang-Ylang und Palmarosa die florale Basis. Eine frische Orangennote steht für die dort erzeugte Fernkälte, während herbes, rauchiges Patchouli und Vetiver an die eigentliche Müllverbrennung erinnern.
Einzigartiger Parfum-Behälter
Auch optisch ist der Duft eine Hommage an das Wiener Wahrzeichen: Der Glasbläser Christian Mann fertigte in liebevoller Handarbeit einzigartige Flakons, die dem von Friedensreich Hundertwasser gestalteten Kamin samt seiner goldenen Kuppel nachempfunden sind. So bleibt die "Mini-Spittelau" als dekoratives Sammlerstück erhalten und erinnert an ein internationales Vorbild der Abfallbehandlung, das jährlich 250.000 Tonnen Restmüll verwertet und Zehntausende Wiener Haushalte effizient mit Fernwärme und Strom versorgt.