Heimliches Leiden

Drei Jahre nach dem Tod: Sandra Bullock packt über den Verlust ihres Partners aus

Frau mit langen, glatten, braunen Haaren auf einem Event, Hintergrund unscharf.
© Getty Images
Drei Jahre nach dem tragischen Verlust ihres Partners Bryan Randall äußert sich Sandra Bullock erstmals öffentlich und gibt einen bewegenden Einblick in die persönlichen Belastungen, die sie in all den Jahren bewältigen musste.
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Im August 2023 verlor Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock ihren langjährigen Partner Bryan Randall. Der Fotograf verstarb im Alter von nur 57 Jahren nach einem dreijährigen, geheim gehaltenen Kampf gegen die unheilbare Nervenkrankheit ALS. Bislang schwieg die Schauspielerin zu ihrem tragischen Verlust und nahm sich eine Auszeit aus Hollywood. Doch nun öffnet sie im bekannten Podcast "SmartLess" ihr Herz und macht deutlich, wie viel sie hinter verschlossenen Türen wirklich durchgemacht hat.

Der Grund für ihr langes Schweigen

Lange fragten sich Fans, warum Sandra Bullock die schwere Krankheit ihres Lebensgefährten jahrelang vor der Öffentlichkeit versteckte. Im ehrlichen Gespräch mit den Podcast-Moderatoren Jason Bateman, Sean Hayes und Will Arnett bringt Bullock nun endlich Licht ins Dunkel: Es war Randalls ausdrücklicher Wunsch.

Frau im glitzernden Kleid spricht mit einem Mann im Anzug bei einer Veranstaltung im Freien.
© GC Images

"Ich durfte nicht darüber sprechen. Das war seine Bitte, und ich habe versucht, sie zu respektieren", erklärt die Schauspielerin emotional. Sie hielt sich an seinen Wunsch, die Diagnose geheim zu halten, was dazu führte, dass sie zeitweise selbst engste Freunde nicht einweihen durfte. Lange Zeit war Bullocks Schwester die einzige Person, die von der Diagnose wusste.

"Es war ziemlich düster"

Dieser Liebesbeweis stürzte den Hollywood-Star jedoch in eine schmerzhafte Isolation. Während die Welt ohnehin von Lockdowns und sozialer Distanzierung durch die Corona-Pandemie geprägt war, kümmerte sich Sandra Bullock privat um ihren schwer kranken Partner und zog gleichzeitig ihre beiden Adoptivkinder Louis und Laila groß.

"Als zur physischen Krankheit dann noch der Aspekt der mentalen Gesundheit hinzukam (...) wurde die Situation zunehmend düster", gesteht Bullock. Die extreme Belastung als pflegende Angehörige musste sie fast ganz alleine tragen.

Ein schleichender Abschied lange vor dem Tod

Frau in schwarzem Anzug mit pink-lila Schärpe steht vor tropischem Pflanzendekor.
© Getty Images

Da die Krankheit ALS den Körper unaufhaltsam schleichend zerstört, begann Sandra Bullocks Abschiedsschmerz schon lange vor dem offiziellen Todestag. "Ich fing an, schon vier Jahre vor seinem Tod um Bryan zu trauern", verrät sie im Podcast über den traumatischen Krankheitsverlauf. "Mein Mensch ist schon viel früher gegangen, als sein Körper uns verließ.“ Den eigentlichen Schock und Verlust realisierte sie erst lange Zeit nach seinem Tod, da sie die Jahre zuvor pausenlos „wie in einem Hamsterrad" funktioniert habe.

Erst als sie sich damit abgefunden hatte, dass Randall nur noch wenig Zeit blieb, beschloss sie, sich engen Freunden gegenüber über die Last, die sie trug, zu öffnen. Sie vertraute ihrer Schauspielkollegin Jennifer Aniston und Batemans Frau Amanda Anka an, was sie durchmachte.

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