"Alternativlos"

Kein Schnee! ÖSV-Star fliegen nochmal nach Chile

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Kurz nach ihrer Rückkehr vom Trainingslager in Chile machen sich die ÖSV-Abfahrer Vincent Kriechmayr, Daniel Hemetsberger und Stefan Eichberger erneut auf den Weg nach Südamerika.
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Da in Europa aufgrund der hohen Temperaturen und des mangelnden Niederschlags kein Speedtraining möglich ist, jettet das Trio nach Portillo (Chile). Ursprünglich hätte die Vorbereitung auf die neue Alpinski-Weltcupsaison auf den Schweizer Gletschern oberhalb von Saas-Fee fortgesetzt werden sollen.

Daran ist aber angesichts der momentanen Situation nicht zu denken, weshalb ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer den Übersee-Trip im ORF-Interview als "alternativlos" bezeichnete. "Das Wetter hat man nie im Griff, ich bin aber sicher, dass wir einige gute Tage drüben haben werden."

Pfeifer betonte, auch norwegische und kanadische Athleten würden ein zweites Mal in Chile gastieren. Man werde sich daran gewöhnen müssen, künftig mehrmals in die Anden zu reisen. "Es wird generell in Zukunft für Speed-Mannschaften ein Thema sein müssen, dass man zweimal rübergeht und auch eine Base drüben aufbaut. Wir machen uns da schon Gedanken in der Planung, dass man wohl nächstes Jahr zweimal fix rübergehen muss", sagte Pfeifer.

Haaser und Schwarz bleiben in Österreich

Die Reise nach Chile wäre für die fünf Athleten der Weltcupgruppe eins vorgesehen gewesen. Allerdings bleiben Raphael Haaser und Marco Schwarz in Österreich, um sich auf den Weltcup-Auftaktriesentorlauf am 25. Oktober in Sölden vorzubereiten.

Für Schwarz und Co. gelten ab der kommenden Saison neue Regeln, um Verletzungen vorzubeugen. Der Ski-Weltverband FIS beschloss laut "Tiroler Tageszeitung" bei seinem Herbst-Meeting in Genf ein Verbot der Carbon-Schoner und eine Maximalhöhe von Skischuhen. Zudem wurde bei den Frauen die Maximallänge der Ski limitiert.