Bitteres Urteil

Keine Gnade für Mette-Marits Sohn – Marius Borg Høiby bleibt im Gefängnis

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Das royale Drama hält ganz Norwegen in Atem: Marius Borg Høiby bleibt hinter Gittern. Das Berufungsgericht lehnte die Freilassung von Mette-Marits Sohn endgültig ab.
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Am Montag wird das Urteil in dem umfangreichen Strafverfahren gegen den 29-Jährigen erwartet. Bis dahin gibt es für Marius Borg Høiby kein Entkommen aus der Untersuchungshaft. Das Berufungsgericht schmetterte am Mittwoch seinen Antrag auf Freilassung endgültig ab, nachdem die Staatsanwaltschaft Berufung gegen eine vorherige Entscheidung des Bezirksgerichts eingelegt hatte. Seine Verteidigerin Ellen Holager Andenæs zeigte sich nach der Entscheidung fassungslos: "Wir sind sehr, sehr enttäuscht. Ich finde die Entscheidung fast unverständlich."

Drama um Marius Borg Høiby

Mette-Marit mit Sohn Marius Borg Høiby © Getty Images

Der Antrag auf Entlassung hatte einen ernsten Hintergrund: die schwere Erkrankung seiner Mutter. Kronprinzessin Mette-Marit leidet an schwerer Lungenfibrose und steht seit Kurzem auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. Laut "Aftenposten" argumentierte er vor Gericht, er wolle in dieser schwierigen Zeit bei seiner Mutter sein und im Hauptgebäude auf Skaugum leben. Am Sonntag besuchten ihn Mette-Marit und Kronprinz Haakon noch im Gefängnis. Am Montag durfte er die U-Haft sogar für einige Stunden verlassen, um seine Mutter zu sehen und an einem Orientierungsgespräch über ihren Gesundheitszustand teilzunehmen. Nach der Entscheidung am Montag war die Stimmung bei ihm zunächst positiv. Sein Verteidiger Petar Sekulic hielt fest: "Er ist sehr glücklich darüber, dass das Gericht zu diesem Ergebnis gekommen ist, sodass er nun bei seiner Mutter und seiner übrigen Familie sein kann."

Harte Justiz gegen Skandal-Prinzen

Marius Borg mit Andrea Shelby © Instagram

Doch das Berufungsgericht sieht eine zu hohe Wiederholungsgefahr und bleibt im Gegensatz zum Bezirksgericht hart. "Nach Ansicht des Berufungsgerichts handelt es sich hier nicht um eine Frage des Willens, sondern um eine Frage der Fähigkeiten, des Lebensstils und der Risikofaktoren", heißt es im Urteil. Die Krankheit der Mutter wiege das Risiko weiterer Straftaten nicht auf. Der royale Sohn Marius Borg Høiby sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Er ist in einem umfangreichen Strafverfahren wegen 40 angeblicher Verfehlungen angeklagt, darunter schwere Vorwürfe wie Vergewaltigung und Gewalt in engen Beziehungen. Einige Vorwürfe hat er eingeräumt, andere weist er zurück.