Pfeift auf Publikum

"Keine Lust!" Helge Schneider bricht Konzert ab

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Bei einem Auftritt auf der Landesgartenschau verlor Helge Schneider die Geduld. Wegen Unruhe und Tonproblemen verließ der Entertainer die Bühne.
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Helge Schneider hat seinen Auftritt bei der Landesgartenschau in Ellwangen überraschend früh unterbrochen. Unruhige Zuschauer und technische Probleme brachten den Künstler aus dem Konzept. Nach rund zwanzig Minuten verließ er die Bühne. Der Musiker, der im vergangenen Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, verabschiedete sich vorerst mit deutlichen Worten von den Anwesenden: "Eigentlich möchte ich jetzt weiterfahren und auf die Gage verzichten. Ich habe keine Lust mehr". Laut einem Bericht der "Schwäbischen Zeitung" waren störende Zwischenrufe sowie Rückkopplungen der Tontechnik der Grund für diesen plötzlichen Abgang. Auch in Österreich sorgen solche spontanen Reaktionen von Entertainern immer wieder für Gesprächsstoff unter Fans.

Veranstalter greift vor Ort ein

Nach dem Abgang übernahm Stefan Powolny, der Geschäftsführer der Landesgartenschau, das Wort auf der Bühne. Er wandte sich an das Publikum, um die Situation zu beruhigen und die Show zu retten. Dabei stellte er den Anwesenden laut der "Schwäbische Zeitung" eine klare Bedingung: "Wir haben die Wahl zwischen einem stillen Abend mit Helge Schneider oder keinem Abend mit ihm." Dieser Vermittlungsversuch hatte Erfolg. Die Menschen im Publikum verstummten daraufhin völlig.

Rückkehr auf die Bühne

Wenig später kehrte Helge Schneider gemeinsam mit seiner Band zurück. Der Entertainer setzte die Show fort, und die restlichen anderthalb Stunden verliefen ohne weitere Zwischenfälle. Den Zuschauern bot sich eine Mischung aus Jazzmusik und humoristischen Einlagen. Schneider spielte bekannte Titel wie "Käsebrot" und stellte an verschiedenen Instrumenten sein Können unter Beweis. Zum Abschluss versöhnte er die Fans mit einer eigens improvisierten Hymne auf die Stadt.