Vogue Germany

Kidman-Tochter Sunday Rose ziert Vogue-Cover – doch ihr Traumjob ist ein ganz anderer

© Sebastián Faena/ Vogue
Sunday Rose Kidman-Urban ziert das Novembercover der "Vogue Germany". Doch zwischen Modeshootings und letztem Highschool-Jahr verrät die Tochter von Nicole Kidman, wohin es sie beruflich wirklich zieht.
Zur Vollversion des Artikels

Ein Vogue-Cover mit 18: Sunday Rose Kidman-Urban hat bereits erreicht, wovon viele Nachwuchsmodels träumen. Die Tochter von Hollywoodstar Nicole Kidman und Countrysänger Keith Urban ziert die Novemberausgabe der "Vogue Germany". Im Interview mit dem Modemagazin wird allerdings klar: Ihre Zukunft sieht sie nicht nur vor, sondern vor allem auch hinter der Kamera. Und ihren Schulabschluss möchte sie bei aller Karriereplanung bitte noch nicht herbeisehnen.

Sunday Rose Urban-Kidman in einem Louis-Vuitton-Look auf dem Cover der deutschen Vogue (EVT: 24. Oktober 2026) © Sebastián Faena/Vogue

Vogue-Shooting mit Fernglas

Für die neue Ausgabe ging es für Sunday Rose hinaus in die Natur. Unter dem Motto "Breathe Easy" entstand die Modestrecke bei einer Tour durch den US-Bundesstaat Maine. Outdoor-Referenzen und Vogelbeobachtung treffen auf große Mode – fotografiert von Sebastián Faena.

Das Covershooting ist ein weiterer Meilenstein ihrer jungen Modelkarriere. Ihren Laufsteg-Einstand feierte Sunday Rose im Herbst 2024 bei Miu Miu. Nicole Kidman hatte zuvor eine klare Grenze gezogen: Erst mit 16 durfte ihre Tochter mit dem Modeln beginnen. Mittlerweile hat sie unter anderem auch für Dior und Calvin Klein gearbeitet.

Sunday Rose Kidman-Urban modelt für Vogue in einem Look von Burberry © Sebastián Faena/Vogue

Ausgerechnet die Schule gibt ihr Halt

Internationale Modeljobs, Reisen, neue Menschen: Sunday Rose genießt diese Möglichkeiten. Trotzdem ist ihr der Alltag abseits der Branche wichtig. Gerade ihr letztes Highschool-Jahr möchte sie bewusst erleben.

"Viele Leute können es kaum erwarten, aufs College zu gehen, aber ich würde es gern langsam angehen lassen und dieses letzte Schuljahr wirklich genießen, besonders mit meinen Freund:innen!", erzählt sie.

Was für andere nach lästiger Pflicht klingt, ist für sie ein wichtiger Ausgleich. "Komischerweise glaube ich, dass Schule das ist, was mir beim Modeln am meisten Erdung gibt."

Anfangs habe sie erst lernen müssen, mit dem Kontrast zwischen den beiden Welten umzugehen. Inzwischen schätzt sie beides: die aufregenden Erlebnisse beim Modeln und das vertraute Gefühl, anschließend wieder in ihren Schulalltag zurückzukehren.

Oberteil und Gürtel von Prada, Rock von N21 by Alessandro Dell’Acqua, Wanderstiefel von Miu Miu, Socken von Maria La Rosa © Sebastián Faena/Vogue

Klare Worte über ihre berühmten Eltern

Dass ihr Nachname Türen öffnet, ist Sunday Rose bewusst. Im Interview spricht sie offen über ihre privilegierte Ausgangslage: "Mir ist sehr bewusst, dass mir Chancen geboten werden, die nicht jeder haben kann, und ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich diese Chancen nutzen darf."

Ihr großer Traum: Regie führen

Langfristig interessiert sie aber noch ein anderes kreatives Feld. "Filmemachen und besonders Regie hat mich schon immer sehr interessiert", verrät Sunday Rose.

Die Begeisterung fürs Kino gehört auch zu ihrem Alltag. Filme schaut sie besonders gern allein – und möglichst ohne vorher viel darüber zu wissen.

"Wir haben hier ein kleines Kino in der Nähe, und ich liebe es, dorthin zu gehen und mir Filme anzusehen, über die ich vorher nichts weiß, ganz ohne Erwartungen."

Die Novemberausgabe der "Vogue Germany" mit Sunday Rose Kidman-Urban ist ab 24. Oktober 2026 erhältlich.