Zoo-Attacke

Killer-Tiger wird NICHT eingeschläfert

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In einem englischen Zoo wurde ein Mann von einem sibirischen Tiger tödlich verletzt, nachdem er das Gehege betreten hatte. Der Park stellte klar, dass das Raubtier nicht eingeschläfert wird.
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Am Samstagnachmittag gegen 13:35 Uhr kam es im Yorkshire Wildlife Park nahe Doncaster zu einem tödlichen Vorfall. Ein bisher nicht identifizierter Mann, der vermutlich in seinen 20ern war, kletterte in das Gehege eines rund 190 Kilogramm schweren sibirischen Tigers namens Altai und wurde von diesem attackiert. Rettungskräfte, darunter zwei Rettungswagen und ein Hubschrauber, rückten umgehend aus. Trotz medizinischer Erstversorgung erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Geste vor der Attacke

Videoaufnahmen von Besuchern zeigen den Mann Momente vor dem Vorfall. Er bat eine Zeugin darum, ein Foto von ihm mit dem im Hintergrund liegenden Tiger zu machen, und bedankte sich mit den Worten: "Thank you, lady." Augenzeugen berichteten zudem, dass er im Zuschauerbereich tanzte, bevor er über die Absperrung stieg. Während des Angriffs versuchte der Mann offenbar, mit dem Tier zu kommunizieren. Er ballte eine Faust und streckte den kleinen Finger aus – eine Geste, die in der Gebärdensprache Makaton für das Wort "schlecht" steht. Pfleger eilten herbei und feuerten fünf Schüsse aus akustischen Gasdruckwaffen ab, um das Raubtier zu vertreiben.

Tiger wird nicht eingeschläfert

Am Sonntag gab die Leitung des Yorkshire Wildlife Park bekannt, dass der Tiger Altai nach dem Vorfall nicht getötet wird. In einer Stellungnahme hieß es: "We can reassure everyone that he is safe and well and will not be euthanised as a result of this incident." Zudem dankte der Park für die Anteilnahme: "We would like to thank everyone who has expressed their concern following yesterday's tragic incident." Der Park wurde nach dem Ereignis evakuiert und blieb am Sonntag geschlossen.

Ermittlungen der Polizei laufen

Die örtliche Polizei bestätigte den Vorfall und leitete gemeinsam mit dem Tierpark Untersuchungen zum genauen Hergang ein. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden informiert und werden von Spezialkräften betreut. Die Behörden riefen die Öffentlichkeit dazu auf, Aufnahmen der Attacke nicht im Internet zu teilen. Das Raubtier blieb bei dem Vorfall unverletzt.