oe24 in London

Konzert-Hammer: Queen für 10 Minuten wieder vereint!

© Thomas Zeidler
Queen-Kracher in London. Am Montag rockte beim Solo-Konzert von Roger Taylor auch Brian May mit. oe24 war beim Queen-Revival live dabei.
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Musiksensation in London! Erstmals seit der 50-Jahresfeier für „Bohemian Rhapsody“ standen die Queen-Stars Brian May und Roger Taylor wieder gemeinsam auf der Bühne. Die Gitarren-Legende veredelte nämlich am Montag als umjubelter Gaststar das Solokonzert von Taylor im Roundhouse und ließ damit die Träume der 3.300 Fans, die aus der ganzen Welt - von Argentinien bis Finnland - angereist waren, wahr werden. Mit den ewigen Queen-Hymnen „We Will Rock You“ und „Radio Ga Ga“. 10 Minuten für die Ewigkeit. Von 3.300 Handy-Kameras festgehalten. Auch oe24 war beim Queen-Revival live dabei!

Roger Taylor 28-SEP-2026 @ Roundhouse, London, UK © Thomas Zeidler © Thomas Zeidler

Die Mini-Reunion von Queen als Grande Finale und Highlight einer eindringlichen Rockshow, mit der Roger Taylor sein neues Album „Violence Insane in a Beautiful World“ feierte.

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Vom energetischen Opener mit dem 1984er Solo-Kracher „Strange Frontier“ bis zum ansteckenden Mit-Klatsch-Rausschmeißer „Radio Ga Ga“ lieferte der auch schon 77-jährige Taylor dabei ein Rockfeuerwerk voll Spielwitz, jugendlichem Elan und Freude. Geld ist mit rund 190 Millionen Euro im Plus für ihn ja längst keine Motivation mehr. Der Spaß steht im Vordergrund und das hört man auch.

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Mit kraftvoller Stimme, die immer mehr an Rod Stewart erinnert, und rotem Samt-Jacket, mit dem er auch wieder auf der Londoner Fashion Week laufen könnte, zündete Taylor ein exquisites Programm aus Neo-Hits wie der ergreifenden Altersweisheit „I See You Now“, der Essenz seiner Solo-Karriere rund um „Man On Fire“ und natürlich seine Hymnen für die Rock-Champions!

Allen voran der Referenz-Song „I‘m in Love With My Car“, die B-Seite von „Bohemian Rhapsody“, die im Königreich ja fast ähnlichen Kultstatus genießt. Doch anders als bei Queen nahm er dafür nicht am Schlagzeug Platz, sondern ließ sich von Tyler Warren vertreten. Auch beim Fan-Favoriten „Rock It (Prime Jive)“, bei dem Warren sogar den Gesang übernahm.

Roger Taylor 28-SEP-2026 @ Roundhouse, London, UK © Thomas Zeidler © Thomas Zeidler

Mit „These Are The Days Of Our Lives“ und „Under Pressure“, das im Duett mit Tina Keys angestimmt wurde, und „A Kind Of Magic“ tauchte Taylor zur Freude der 3.300 Fans noch tiefer in die ruhmreiche Queen-Vergangenheit ein. Brian May rockte da noch am VIP-Balkon mit.

Dazu gab’s Protestsongs wie „Dear Mr. Murdoch“, Wut-Ansagen („Fuck Trump!“), die Klassiker von John Lennon („Jealous Guy“) oder Led Zeppelin („Rock and Roll“) und als Zugabe dann für „Come On Summer (I‘s Party Time)“ sogar doch noch einen kurzen Schlagzeug-Einsatz.

Noch mehr Jubel gab’s nur für das Grande Finale, als nach einer interessanten „Bohemian Rhapsody“-Version des afrikanischen Ndlovu Youth Chor bei „We Will Rock You“ schließlich Brian May auf die Bühne stürmte und auch bei „Radio Ga Ga“, wo die 3.300 Fans unisono die seit 1984 gültige Mitklatsch-Choreografie zelebrierten, mitrockte. Ein Ereignis, das Taylors Legenden-Status festigte und durch Mays Gastauftritt zum historischen Happening wurde. Allzu oft wird man die beiden ja leider wohl nicht mehr gemeinsam erleben.

40 Jahre nach der letzten Tour und 35 Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury bleiben Queen unsterblich. Nachzuhören auch am 7. Oktober - da bringen Queen ihr legendäres 1986er Konzert aus Budapest in unsere Kinos! Vielleicht folgt ja bald die Leiwand-