Nach einem Lokalaugenschein sehen FPÖ-Stadtrat Christoph Hofbauer und FPÖ-Gemeinderätin Susanne Rosenkranz statt der Oase vor allem eine staubige Platzfläche. Rasen wurde durch wassergebundene Decken ersetzt, zahlreiche Parkplätze sind verschwunden.
Hofbauer: „Ausgerechnet dort, wo sich täglich zahlreiche Kinder aufhalten, vor einer Schule, werden bestehende Grünflächen durch mineralische Oberflächen ersetzt. Rasen trägt durch natürliche Verdunstung zur Kühlung bei, eine Schotterfläche kann das nicht in gleicher Weise leisten. Das soll Klimaschutz sein? Der Hafnerplatz ist ein weiterer Anlass, Molnars Klimapolitik kritisch zu hinterfragen.”
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Steuergeld verbuddelt
Rosenkranz kritisiert den Umgang mit Natur und Steuergeld: „Wir müssen mit unserer Natur genauso verantwortlich umgehen wie mit dem Geld der Steuerzahler. Wenn mehr Grün versprochen wird, stellt sich die Frage, warum am Ende eine Schotterwüste entsteht. Und das um den teuren Preis der Parkplätze für die Anrainer sowie über 800.000 Euro, die unsere Kremser dafür zahlen müssen.”
Das Fazit der beiden: „Von einem Vorzeigeprojekt für Klimaschutz kann hier keine Rede sein. Zwischen Molnars Ankündigungen und dem tatsächlichen Ergebnis liegen Welten. Groß angekündigt, wenig gehalten – das ist die ernüchternde Bilanz am Hafnerplatz.”