Eva Hollerer
Kremser Vizebürgermeisterin zieht sich zurück
Nach vielen Jahren in der Kremser Stadtpolitik zieht Eva Hollerer (SPÖ) einen Schlussstrich. Die 1. Vizebürgermeisterin legt mit 1. November aus gesundheitlichen Gründen sämtliche politischen Funktionen zurück. Damit scheidet sie nicht nur aus dem Amt der Vizebürgermeisterin aus, sondern auch aus Stadtsenat und Gemeinderat sowie aus ihren Funktionen im Gemeinderatsausschuss V.
Hollerer gehört seit 2012 der Kremser Stadtregierung an. Zunächst war sie fünf Jahre als Stadträtin tätig, 2017 wurde sie zur 1. Vizebürgermeisterin gewählt. 2022 folgte die Bestätigung im Amt. Zu ihren politischen Schwerpunkten zählten Arbeitsmarkt und Soziales sowie das Personalressort.
Rückzug aus gesundheitlichen Gründen
"Die Arbeit für Krems und für die Menschen in unserer Stadt war für mich über viele Jahre eine besondere Aufgabe, die ich mit großer Überzeugung und hohem Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen habe", erklärt Hollerer. Sie blickt dabei auf zahlreiche Projekte, Begegnungen und auch politische Diskussionen zurück.
Nun zwingt sie ihre Gesundheit zum Rückzug. "Aus gesundheitlichen Gründen ist nun der Zeitpunkt gekommen, meine Verantwortung abzugeben", so die Vizebürgermeisterin. Hollerer bedankte sich bei ihren politischen Wegbegleitern, den Mitgliedern des Gemeinderats sowie den Mitarbeitern der Stadt.
Über viele Jahre arbeitete sie eng mit dem früheren Bürgermeister Reinhard Resch zusammen. Seit 2024 setzte sie ihre politische Tätigkeit unter Bürgermeister Peter Molnar fort. Vor allem im Sozialbereich war Hollerer auch Ansprechpartnerin für persönliche Anliegen von Bürgern.
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Molnar würdigt langjährigen Einsatz
Bürgermeister Peter Molnar (SPÖ) hebt vor allem Hollerers Einsatz und ihre kritische Herangehensweise hervor. "Sie hat sich konsequent eingebracht, Entscheidungen kritisch hinterfragt und Verantwortung übernommen", würdigt Molnar seine Parteikollegin. Mit ihrem Rückzug endet nach 14 Jahren Hollerers Tätigkeit in der Kremser Stadtregierung. Wer ihr als 1. Vizebürgermeisterin nachfolgen soll, geht aus der Aussendung der Stadt noch nicht hervor.