Halloween im Hochsommer

Kürbis statt Badehose: Halloween trotzt der Hitzewelle

© ORF/Helena Wolfram
Während Wieselburg schwitzend die 40-Grad-Marke jagt und selbst die Eisdielen um Gnade betteln, hat sich Wiener Neustadt kurzerhand entschlossen, den Kalender zu ignorieren. Skelette, Spinnweben und Kürbisse mitten im August – als hätte jemand Halloween und den Hochsommer in einen Mixer geworfen und kräftig geschüttelt.
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Sommerween. Der Trend hört auf den herrlich albernen Namen „Summerween" und schwappte aus den USA herüber. Schuld daran: Influencer Robert Figl, der messerscharf erkannt hat, dass „viele Leute Halloween lieben und sich eigentlich jeden Monat eine Horror-Party wünschen würden." Warum auch auf den Oktober warten, wenn man mit 38 Grad im Schatten genauso gut vor sich hin gruseln kann?

Summerweeeeeen! © ORF/Helena Wolfram

Nur eine Verwirrung?

Nebelmaschine im Hochsommer. Figls Lokal in Wiener Neustadt verwandelte sich in eine schaurige Kulisse mit Spinnennetzen, Hexen und einer Nebelmaschine, die tapfer gegen die Sommerhitze anqualmte – eine Aufgabe, die selbst britischen Wetterfröschen Respekt abgerungen hätte. Aufwendige Kostüme blieben bei der Affenhitze aus, dafür schmolz so manche gruselige Gesichtsschminke gemütlich vor sich hin.

Summerween: Wenn Skelette schwitzen müssen

Begeisterung. Eine als Clown geschminkte Besucherin brachte es auf den Punkt: „Ich liebe Halloween und warum nicht im Sommer?" Ein Prinzip, das man auch auf Weihnachten im Juli oder Ostern im November anwenden könnte – der Fantasie sind offenbar keine Grenzen mehr gesetzt.

Gruselig heiß: Wiener Neustadt feiert Halloween im August

Fazit: Ob sich Kürbisse und Hitzewellen dauerhaft vertragen, bleibt abzuwarten – Wiener Neustadt hat jedenfalls bewiesen, dass Grusel keine Jahreszeit kennt.