Die rund 20 Kilometer lange Umfahrung soll Ortskerne entlasten, den Wirtschaftsstandort stärken und die Verkehrsinfrastruktur auf die künftige Entwicklung der Region ausrichten.
Mit der Entwicklung von Betriebsstandorten, der Schaffung neuer Arbeitsplätze und dem Bevölkerungswachstum steigen auch die Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur. Gleichzeitig leiden zahlreiche Ortskerne unter dem überregionalen Durchzugsverkehr. Die B260 Umfahrung Airport Region soll beide Herausforderungen gemeinsam lösen: die Menschen in den Gemeinden entlasten und die verkehrliche Erschließung des Wirtschaftsraums verbessern.
Landbauer: "Der Entwicklung Schritt halten"
"Unsere Straßen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten", sagt Landbauer. Die Einreichplanung ist weitgehend abgeschlossen, jetzt hat er alle Vorbereitungen für die UVP-Einreichung beauftragt.
Die Trasse führt von der B9 östlich des Flughafens bis zur B60 bei Pischelsdorf. Fischamend, Klein-Neusiedl, Schwadorf, Enzersdorf an der Fischa, Margarethen am Moos, Götzendorf und Pischelsdorf bekommen den Durchzugsverkehr aus den Ortskernen. Der überregionale Verkehr soll künftig möglichst an den Siedlungsgebieten vorbeigeführt werden.
Region boomt
Die Zahlen sprechen für sich: Im Großraum Schwechat stieg die Einwohnerzahl seit 2002 um 38 Prozent, im Bezirk Bruck an der Leitha um rund 31 Prozent. Allein am Flughafen arbeiten über 23.500 Menschen in mehr als 250 Betrieben. Im Jahr 2025 haben sich dort 20 weitere Betriebe angesiedelt. Mit dem Office Park 4 NEXT investiert der Flughafen 55 Millionen Euro und schafft Platz für rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze.
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Die UVP zeigt, welche Auflagen gelten und was das Projekt kostet. "Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld bedeutet, Investitionsentscheidungen auf einer sorgfältig geprüften Grundlage zu treffen", betont Landbauer. "Die Menschen sollen von lebenswerten Ortskernen profitieren, während Betriebe und Arbeitsplätze gut erreichbar bleiben. Mit der B260 schaffen wir die planerischen Voraussetzungen, um diese Entwicklung langfristig und verantwortungsvoll gestalten zu können“, so Landbauer.