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Lewandowski-Faktor: Warum zwei US-Klubs für Alaba interessant werden

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Während sich in Europa für den ÖFB-Kapitän keine konkrete Lösung abzeichnet, gibt es in der MLS zwei heiße Kandidaten.
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Alabas Vertrag bei Real Madrid ist im Juni ausgelaufen, einen neuen Klub hat der ÖFB-Teamkapitän bislang nicht gefunden. Die Suche gestaltet sich erstaunlich ruhig. Saudi-Arabien und Katar wurden zwar als mögliche Ziele genannt, konkrete Verhandlungen mit dem AC Milan sollen gescheitert sein. Eine interessante Spur führt deshalb in die USA.

Zahavi kennt beide Klubs

Alabas Berater Pini Zahavi ("Spitzname: Piranha") vertritt auch Ex-Barcelona-Stürmer Robert Lewandowski. Und genau dessen Transfer bringt LAFC und Chicago Fire ins Spiel.

Zahavi führte im Frühjahr Gespräche mit beiden MLS-Klubs über einen möglichen Lewandowski-Wechsel. Chicago setzte sich schließlich durch und verpflichtete den Polen Ende Juni als Designated Player.

Für Alaba bedeutet das zumindest: Sein Berater kennt die Verantwortlichen und die MLS-Strukturen dieser beiden Klubs bereits aus einem konkreten Transferprozess.

LAFC wird besonders interessant

Los Angeles verfolgt eine klare Strategie mit internationalen Stars. Die ehemaligen Tottenham-Stars Son Heung-min und Hugo Lloris sind die prominentesten Beispiele.

Und am 26. August erwarb LAFC von Philadelphia einen zusätzlichen internationalen Kader-Platz für 250.000 Dollar – allerdings nur bis Jahresende.

Das ist kein Beleg für einen Alaba-Transfer. Auffällig ist aber der Zeitpunkt: Das MLS-Transferfenster schließt Anfang September, also in den kommenden Tagen.

Fakt ist: Auch ein mehrjähriger Vertrag wäre für Alaba grundsätzlich möglich. Die MLS erlaubt langfristige Verträge für Designated Player; LAFC nutzt solche Modelle regelmäßig.

Und was spricht für Chicago?

Chicago hat mit dem Lewandowski-Transfer bewiesen, dass der Klub bereit ist, große europäische Namen zu holen. Mit Bastian Schweinsteiger spielte zudem ein weiterer langjähriger Bayern-Teamkollege von Alaba in der Windy City. Auch hier wäre ein Transfer also sportlich und finanziell grundsätzlich darstellbar. Pikant: Mit Südafrikas WM-Starter Mbekezeli Mbokazi fällt ein Innenverteidiger für den Rest der Saison aus ...

Noch ist es nur eine Spur

Der entscheidende Punkt: Es gibt bislang keinen seriösen Bericht, wonach Alaba mit LAFC oder Chicago verhandelt.

Aber die Ausgangslage ist bemerkenswert: Alaba ist ablösefrei. Zahavi kennt beide Klubs. Chicago hat bereits Lewandowski verpflichtet. LAFC hat kurz vor Transferschluss zusätzlichen internationalen Kaderplatz geschaffen. Und: Mit Inter Miami wurde Alaba schon unmittelbar nach der WM in Verbindung gebracht.