Es geht ums Geld

Links-Studenten fordern Rücktritt von SPÖ-Ministerin

© APA/MAX SLOVENCIK
Seit den Kürzungen beim Uni-Budget reißt der Protest gegen die Entscheidung der Regierung nicht ab. Im Fokus stehen zwei rote Minister: Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner und Finanzminister Markus Marterbauer (beide SPÖ). Aus dem linken Lager der Studenten kommt nun die Rücktrittsforderung.
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16 Milliarden sollen die Unis im Dreijahreshaushalt ab 2028 bekommen, so will es die Regierung, die unter Budgetzwängen steht. Von universitärer Seite wollte man eigentlich rund 18 Milliarden. Seit die Forderungen nicht erfüllt wurden, kündigt die akademische Seite Stellenstreichungen und Leistungskürzungen an.

Tausende auf der Straße

Gegen die Entscheidung der Koalition wird einerseits auf der Straße mobilisiert. Im Sommer gingen rund 40.000 demonstrieren, dann im Herbst noch einmal rund 8.000 am Wiener Ring und nach der letzten Budgetentscheidung letzte Woche rund 35.000 (die Studenten sagen bis zu 60.000).

Holzleitner und Marterbauer unter Druck

Andererseits fordern die Studenten auch politische Konsequenzen. Am höchsten wird der Druck auf die involvierten Holzleitner und Marterbauer ausgerechnet von linker Seite.

Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ). © APA/ROLAND SCHLAGER

Studenten wollen Rücktritt

Die grünen und alternativen Studenten von GRAS sehen ein "politisches Versagen".

Damit nicht genug: In einer Aussendung verlangen die Links-Studenten jetzt den Rücktritt von Eva-Maria Holzleitner.

Eva-Maria Holzleitner (SPÖ). © APA/MAX SLOVENCIK

Die Frage des Geldes wird zu einem politischen Duell links vs. links - alternative Studenten gegen SPÖ.